7 Gründe für ein Yoga Teacher Training

Wie ich Meditation zur Routine gemacht habe und Tipps wie auch du es schaffst

Ich mache mittlerweile schon sehr lange Yoga und unterrichte es seit über zwei Jahren, dennoch habe ich es erst vor Kurzem geschafft Meditation in meinem Leben tatsächlich zur Routine werden zu lassen. Warum das so lange gedauert hat, wie ich es dann doch geschafft habe und wie auch DU es schaffen kannst, darum geht es im heutigen Beitrag. Yoga Photography

Meditation zur Routine machen

Meine ganz persönlichen Struggles

Ausreden über Ausreden…

„Für Meditation hab ich heute keine Zeit…“ 

Ich weiß gar nicht wie oft ich das gedacht oder gesagt habe. Für 10 Minuten Instagramscrollen oder noch eine Folge der Serie auf Netflix anzusehen war dann aber auch immer Zeit….

„Meditation ist nichts für mich und bringt mir nichts…“

Wenn ich mich dann doch einmal hingesetzt habe und nicht nach 10 Minuten ein Wunder erlebt habe, beschloss ich, dass Meditation nun eben einfach nichts für mich ist und mir im Grunde nichts bringt.

Prokrastination statt Meditation

Wenn ich mir dann doch vorgenommen habe zu meditieren, habe ich es oft den ganzen Tag vor mir hergeschoben und am Ende des Tages dann wegen Müdigkeit auf den nächsten Tag verschoben. Dabei einzuschlafen ist ja auch nicht der Sinn und Zweck, sagte ich mir, um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen.

Warum fiel es mir lange Zeit so schwer?

„What you avoid the most is what you need the most“—

Bestimmt hast du dieses Zitat schon einmal gehört? Tja so war es auch bei mir. Ich bin als Vata Typ leider nicht mit innerer Ruhe gesegnet und muss sie mir viel mehr schwer erarbeiten. Gerade wenn man aber innerlich so ein Fischotter ist wie ich, fällt es besonders schwer still zu sitzen und so etwas wie Meditation zu praktizieren. Deshalb hat sich in mir auch alles dagegen gesträubt tatsächlich eine Meditationspraxis aufzubauen.

7 Gründe für ein Yoga Teacher Training

Wie ich Meditation schließlich zur Routine gemacht habe

Tägliches Yoga in der Gruppe mit Meditation

Bei der Meditation zur Hause war die Verlockung einfach aufzustehen und etwas anderes zu tun bzw. sich gar nicht erst hinzusetzen oft viel zu groß. Als ich wieder angefangen habe auf Bali täglich ins Yoga zu gehen und Meditation auch ein großer Teil der Stunden ausgemacht hat, die ich besucht habe, wurde es langsam einfacher. Es hätte schließlich blöd ausgeschaut, wenn ich nach dem Yoga und vor der Meditation einfach aufgestanden und gegangen wäre.

Commitment

Irgendwann habe ich für mich entschieden, dass ich mich der Meditation nun einfach hingebe. Diese Entscheidung hatte für mich innerlich irgendwie eine Verbindlichkeit, dass ich es einfach nicht mehr lassen konnte.

Je länger ich durchgehalten habe, desto mehr wurde es zur Routine

Es heißt ja, dass es 30 bzw. 40 Tage braucht, um eine neue Routine aufzubauen. Kinder haben am Anfang wohl auch keine Lust jeden Tag Zähnezuputzen, aber man bringt es ihnen bei und macht es zur Routine und könntest du dir vorstellen heute auf Zähneputzen zu verzichten? Wohl eher nicht. Irgendwann ist es auf einmal so normal wie Zähneputzen gewesen, mich in der Früh 10 Minuten hinzusetzen und zu meditieren. Ich habe dann gar nicht mehr weiter darüber nachgedacht oder versucht Ausreden zu suchen.

Yoga Photography

Tipps wie du Meditation zur Routine machst

In diesem Beitrag habe ich bereits 3 meiner Tipps mit dir geteilt: Meditation für Anfänger – mit diesen 3 Tipps machst du Meditation zur Routine

Sehr wirksam war es für mich und ist es für mich noch, die Meditation als fixen Bestandteil in meinen Terminkalender einzubauen

Heute habe ich noch ein paar für dich….

Zieh es durch für 40 Tage – jeden Tag

Wie gesagt braucht es einiges an Zeit, um eine Routine aufzubauen und Gewohnheiten zu etablieren. Deshalb zieh es für 40 Tage durch – jeden einzelnen Tag und irgendwann wird es ganz natürlich, du sträubst dich nicht mehr dagegen und fragst dich, was du eigentlich vorher für ein Problem damit hattest.

Ändere deine innere Einstellung von „Ich muss“ „Ich sollte“ zu „Ich darf“ MEDITIEREN

Das war für mich ein Gamechanger. Wenn man die Meditation als ein Geschenk ansieht und nicht als eine Verpflichtung ändert das einiges. Auch das Ändern dieser inneren Einstellung ist etwas woran man arbeiten muss, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran zu sagen: „Ich darf heute meditieren.“

Erwarte dir NICHTS

Ich weiß, dass habe ich bereits in einem Beitrag geschrieben, aber es ist einfach so wichtig, zu verstehen, das Meditation nicht die Abwesenheit von Gedanken ist und man sich keinen Rauschzustand von der Meditation erwarten darf bzw. eine Erleuchtung oder instant tiefe, innere Ruhe.

Meditation ist vereinfacht gesagt eine Technik, um den Zustand der inneren Stille zu erreichen. So wie andere Techniken muss aber auch diese gelernt und trainiert werden – am besten jeden Tag.

Und wie wir wissen sind zu hohe Erwartungen nie gut und am Ende meistens mit Enttäuschungen verbunden.

Hier findest du alte Beiträge von mir zum Thema Meditation

Was ist Meditation? Was nicht? Und warum meditieren wir überhaupt…

Meditationsarten – so findest du die richtige für dich

3 Hindernisse bei deiner Meditation

Meditation mit Mantra und warum du es probieren solltest

Tipps für deine Meditationspraxis

30 Tage Meditation Challenge

30 Tage Meditations Challenge Diary Part 1 & 30 Tage Meditations Challenge Diary Part 2

2 Comments

  • Das sind gute Tipps, vor allem die Einstellungsänderung von müssen zu dürfen! Und das ist ja nicht nur so, wenn man sich ans Meditieren gewöhnen will, sondern man kann es auf jedes gute Vorhaben übertragen. Mir fällt es dann aber doch schwer es durchzuziehen, wenn ich mal keinen gewöhnlichen Alltag habe, zum Beispiel auf Reisen bin.

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