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30 Tage Meditation Challenge Diary – Part 1

Nachdem es sonst zu lang wird hab ich mich dazu entschieden den Bericht über die Meditation Challenge auf zwei Beiträge aufzuteilen. Ich darf präsentieren Part 1:

Day 1

Gleich nach dem Aufstehen setze ich mich auf mein Schafsfell. Ich bin noch immer im Halbschlaf. Das still Sitzen fällt mir also nicht schwer. Lieber würde ich aber noch 10 Minuten länger schlafen. Der Gedanke kommt auch während der Meditation einige Male.

Day 2

In der Früh hab ich keine Lust, nachdem ich am Abend davor ein bisschen länger bei einer Freundin war und dort ein oder zwei Gläschen Wein hatte. Den ganzen Vormittag über bin ich irgendwie gestresst und hab mal wieder das Gefühl, dass der Tag einfach zu wenig Stunden hat. Zu Mittag fällt mir wieder ein, dass ich ja meditieren wollten. Der Gedanke es heute ausfallen zu lassen, kommt mir kurz in den Sinn. Gefolgt von dem Gedanken, dass das nicht geht weil ich Großmaul das ja groß ankündigen musste. Am Abend hab ich keine Zeit. Also einfach schnell hinsetzen. Sind ja nur 10 Minuten. Am Anfang kommen noch sehr viele Gedanken aber zwischenzeitlich bleiben sie wirklich kurz aus. Ein schönes Gefühl. Das Stressgefühl lässt auch ein wenig nach. Danach belohne ich mich mit einer halben Tafel Schokolade.

Day 3

Heute musste ich nichtmal extra meditieren. Ich war ein wenig zu früh in meiner Yogastunde und hab 10 Minuten genutzt, um in Savasanna zu liegen und zu meditieren. Oder war das Schummeln? Ich bin mir nicht ganz sicher, aber sagen wir mal nein.

Day 4

Ich setze mich gleich nach dem Aufstehen auf mein Schafsfell um zu meditieren.

Day 5

Nach meiner morgendlichen Yogapraxis, setze ich mich für 10 Minuten hin. Ok ich gebs zu es waren 8, dann wurde ich gestört. Dafür mach ich ein anderes Mal 12, so gleicht sich das dann wieder aus.

Day 6

Ich hab geschwänzt :(

Day 7

Ich bin den ganzen Tag mega beschäftigt. Als ich im Auto am Weg nach Graz bin, fällt mir die Challenge wieder ein. Also nütze ich die Zeit und schließe einfach für 10 Minuten die Augen. Ich war Beifahrer, sollte ich an dieser Stelle vielleicht noch erwähnen.

Day 8

Auch heute hab ich den ganzen Tag zu tun. Ich überlege wieder zu schwänzen. Als ich schon im Bett liege und schlafen will, plagt mich das schlechte Gewissen und der Gedanke, dass ich mir die Blamage nach der öffentlichen Ankündigung der Challenge nicht geben will. Also schnell nochmal 10 Minuten hinsetzen und meditieren. Es entspannt mich und ich schlafe gut ein.

Day 9

6.30 Tagwache. Ich starte mit einer Runde Yoga und danach noch 10 Minuten Meditation. Wirklich der perfekte Start in den Tag. Sollte ich jeden Tag so machen. Ich fühle mich ruhiger und nicht so gestresst und hibbelig wie sonst.

Day 10

Oh nooooo, ich habe heute wirklich total vergessen. Ich war zuerst in Graz in der City, dann in der Südsteiermark und bin schließlich noch nach Wien gefahren. Volles Program also. Da hab ich einfach nicht ans Meditieren gedacht. Schande über mein Haupt. Ich werde morgen dafür 5 Minuten dran hängen und übermorgen auch.

Day 11

Ich starte den Tag gleich mit 10 Minuten Meditation. So beginne ich den Tag tatsächlich irgendwie gelassener.

Day 12

Heute nutze ich die 15 Minuten, die ich früher in meiner Yogastunde bin, um zu meditieren. Sehr angenehm und optimal, um mich auf die Stunde einzustimmen. Ich bemerke auch gar nicht, wie sich langsam der Raum um mich zu füllen beginnt. Also muss das mit der Konzentration wohl geklappt haben.

Day 13, 14 und 15

Alles in mir sträubt sich dagegen zu meditieren. Also lasse ich es schlussendlich sein. Ich habe ein schlechtes Gewissen. Aber warum eigentlich? In meinem Beitrag Tipps für deine Meditation  hab ich euch den Tipp gegeben euch nicht damit zu stressen. Warum sollte ich mir also Stress machen? Nur weil ich die Challenge angekündigt habe? Ein ehrliches Ergebnis ist mir viel wichtiger als mich durch etwas zu plagen, was sich nicht richtig anfühlt. Stressfaktoren hab ich schließlich schon genug in meinem Leben. Noch mehr brauch ich wirklich nicht.

Part 2 folgt nächste Woche und ich kann euch schon jetzt verraten, meine Beziehung zur Meditation verbessert sich tatsächlich…..ihr dürft gespannt sein……

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