Hindernisse bei deiner Meditation

3 Hindernisse bei deiner Meditation

Ich befinde mich ca. bei der Hälfte meiner 30 Tage Meditation Challenge und was soll ich sagen, es lief bis vor Kurzem eher mäßig. Als ich mich neulich Abend im Bett durch die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Yoga Aktuell geblättert habe, stieß ich auf den passenden Artikel „Die 5 Hindernisse bei der Meditation.“ Natürlich hab ich den gleich wie einen Schwamm aufgesogen und mich zu diesem Artikel inspirieren lassen.

Ich hab die drei Hindernisse ausgesucht, die mir bei meiner Meditation im Weg stehen:

  • Ablehnung

Im Artikel steht geschrieben, dass viele Menschen in ihrem Leben darauf fixiert sind, Unangenehmes abzuwehren. In der Meditation ist das nicht anders: der Fuß ist eingeschlafen, der Rücken tut weh, Erinnerungen an vergangene Auseinandersetzungen kommen hoch. In uns fühlt sich das so an, als würde Wasser brodeln – das kann schnell bis zur kochenden Wut steigen. Im meditativen Zustand soll erkannt werden, dass die Probleme weder die eigenen Schmerzen noch die störenden Umstände sind, sondern unsere ablehnende innere Haltung.

Jaaaa das hab ich leider noch nicht erkannt. Aber es ist wohl wahr. Ansonsten können wir uns immer irgendwie ablenken wenn unangenehme Gefühle in uns hochkommen. Bei der Meditation ist man ihnen, wenn man durchhaltet, quasi ausgeliefert. Deshalb lasst man es dann oft lieber sein oder bricht ab. Wenn man durchhält, kommt vielleicht irgendwann wirklich die Erkenntnis, dass die unangenehmen Gefühle okay sind und nur unsere Ablehnung ihnen gegenüber das Problem. Keine Ahnung. Hab ich wie gesagt noch nicht erlebt und kann ich mir bis dato auch nicht wirklich vorstellen, wie das funktionieren soll. Habt ihr vielleicht Ideen?

  • Unruhe & Sorge

Dein Geist ist eine Anhäfung von vergangenem Karma, vergangenen Gedanken und künftigen Sorgen“ – so heißt es im Artikel. Das hab ich sehr treffend gefunden. Daher soll man sich nicht auf seinen Geist verlassen. Wir haben dieses Äffchen im Kopf, besser bekannt den monkey mind, das einfach ständig macht was es möchte und nur sehr schwer zu bezwingen ist. Wir werden von diesem Äffchen diktiert, deshalb braucht es am Anfang der Meditation gezielte Konzentrationsübungen, um es mal still zu bekommen und vom herum springen abzuhalten.

Je länger ich übe, umso mehr merke ich auch, dass solche Konzentrationsübungen wirklich hilfreich sind, den doofen Affen zumindest für eine Zeit lang zum Stillstand zu bringen.

  • Zweifel

Wir wachsen damit auf zu analysieren und zu hinterfragen. Dadurch fehlt unserer Gesellschaft oft das Vertrauen in Dinge wie Meditation – steht im Artikel geschrieben.

Ich muss ehrlich sagen, wenn man mir vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich irgendwann mal da sitze und meditiere, hätte ich ihm den Vogel gezeigt. Solche Dinge wie Meditation hatten in meinem Leben keinerlei Platz, da ich sie weder anfassen noch begreifen konnte. Mittlerweile glaube ich schon, dass Meditation wirklich bei vielem helfen kann, aber vielleicht ist in mir nach wie vor ein Funken Zweifel vorhanden, der mich dabei hemmt.

Geht es dir vielleicht ähnlich? Versuchst du auch zu meditieren, es gelingt allerdings nicht wirklich und dadurch entsteht erst recht eine Frustration darüber? Was hindert dich? Wie hast du es geschafft diese Hindernisse aus dem Weg zu räumen?

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