YTT Auswahl

Du willst Yogalehrer werden bist aber von dem großen Angebot an Ausbildungen und Yoga Teacher Trainings überwältigt und weißt nicht, wie du dabei eine Auswahl treffen sollst? Diese Kriterien erleichtern die Wahl.

YTT Auswahl – darauf solltest du achten

1) Level

Verschiedene Yogaschulen, verschiedene Anforderungen. Viele Yogaschulen verlangen eine regelmässige Praxis und mindestens drei Jahre Vorerfahrung. Das macht grundsätzlich Sinn allerdings kommt es auch oft vor, dass man bereits nach einiger Zeit der regelmässigen Praxis das Gefühl hat bereit für ein Yoga Teacher Training zu sein. Wie sieht es mit deinem Level aus? Auf welchem Level wird in der Ausbildung gelehrt? Wie sieht das Level deiner Mitteilnehmer aus? Es kann frustrierend sein, wenn man als Anfänger in eine Gruppe gerät, die sehr viel Erfahrung hat und umgekehrt.

2) Lehrer

Der Lehrer bzw. die Lehrer sind das wichtigste der ganzen Ausbildung. Wenn du bereits einen guten Lehrer gefunden hast bei dem du selbst in Yogastunden gehst, der auch Ausbildungen anbietet – Jackpot! Aber gerade wenn du ins Ausland gehen möchtest oder noch keinen Lehrer in deiner Stadt gefunden hast, der dich voll und ganz vom Hocker haut, wird es ein bisschen schwieriger.  Es muss sowohl der Wissensstand als auch die Chemie zwischen euch stimmen. Informiere dich hier deshalb eingehend und recherchiere viel. Sind sie dir sympathisch? Was ist ihr eigener Werdegang und persönlicher Zugang zu Yoga? Denn nur wenn du Lehrer hast, denen du vertrauen kannst und die qualifiziert genug sind, wird deine Ausbildung auch zum Erfolg. Auch wenn du die Lehrer nicht kennst, fühlt sich irgendeiner am Ende wahrscheinlich richtig an. Den solltest du auch nehmen und bei der Entscheidung ganz auf dein Bauchgefühl vertrauen.

3) Ort/ Zeitraum

Ort

Zu Hause oder im tropischen Paradies? Willst du während deiner Ausbildung in der Nähe deiner Familie und Freunde sein oder hast du Lust darauf alles mit einer Reise zu verbinden? Wenn du dich dafür entscheidest die Ausbildung auf Reisen zu machen, wo? Soll es lieber das urbane, coole Umfeld einer Großstadt oder ein exotisches Paradies sei?

Beides hat seine Vorteile. Daheim kannst du dich, wenn es zwischendurch zu anstrengend ist in deiner gewohnten Umgebung zurückziehen und hast die seelische Unterstützung deiner Lieben ganz nah bei dir. Ganz weit weg hast du weder den Störfaktor Alltag noch Menschen, die du kennst und dich von diesem Erlebnis ablenken können. Außerdem ist es schon sehr nice nach einem harten Yoga Tag eine Kokosnuss beim Sonnenuntergang am Strand zu trinken.

Zeitraum

Innerhalb nur eines Monats im Crashkurs oder berufsbegleitend über einen längeren Zeitraum hinweg verteilt? Nicht jeder hat aber berufsbedingt die Möglichkeit ein Monat am Stück frei zu bekommen. Und den Job dafür zu kündigen, kommt auch nicht für jeden in Frage. Beides hat seine Vorteile. Beim Intensivtraining bis du ein Monat von früh bis spät wirklich mit nichts Anderem beschäftigt als mit Yoga. Du wirst nicht vom Alltag gestört oder abgelenkt. Bei einer längeren Ausbildung hast du zwischen den Ausbildungstagen auch Zeit dich vielleicht noch intensiver mit der Yogathematik zu beschäftigen. Was sagt dir mehr zu?

4) Kosten

Ein nicht unwesentlicher Faktor sind leider auch die Kosten und gerade bei Yoga Teacher Trainings klaffen diese sehr auseinander. Wie viel kannst du dir leisten? Besonders günstigen Ausbildungen mangelt es leider in den meisten Fällen an Qualität. Es muss aber auch nicht immer gleich ein Vermögen kosten. Denn nur weil die Ausbildung teuer ist, ist sie nicht automatisch auch gut. Schau dir genau an was die einzelnen Schulen für ihr Geld bieten. Lies Erfahrungsberichte von ehemaligen Schülern. Mach dir hierfür am besten eine Tabelle, in der du alle in Frage kommenden Schulen gegenüberstellst.

5) Qualität

Der Beruf des Yogalehrers ist in Österreich ein freier. Das bedeutet, dass die Ausbildung nicht geschützt oder geregelt ist. Es gibt allerdings Dachverbände wie z.B. die Yoga Alliance, die dafür garantieren, dass bei der Ausbildung gewisse Standards eingehalten werden. Geh die Verbände einmal durch und finde heraus welche Standrads und Richtlinien auch du für deine Ausbildung wichtig findest.

6) Yogastil

Ashtanga, Vinyasa Flow, Yin, Hatha – die Anzahl an verschiedenen Yogastilen ist groß. YTT’s gibt es in allen.  Auch hier gilt wer die Wahl hat, hat die Qual.

Welchen Stil praktizierst du selbst? In welchem Stil möchtest du dich vertiefen?  Welchen Stil möchtest du in Zukunft unterrichten? Stell dir diese Fragen. Du bist dir nicht sicher? Dann kann ich dir für den Beginn eine klassische Hatha-Yoga Ausbildung empfehlen. Mit der hast du eine solide Basis, auf der du in Zukunft nach Belieben aufbauen kannst.

7) Vertrau deinem Gefühl

Du hast stundenlang recherchiert aber noch immer keine endgültige Entscheidung getroffen? Vertrau auf dein Bauchgefühl. Welche der Schulen fühlt sich richtig an? Das ist die, die du nehmen solltest. Glaub mir.

Hier kannst du alles über meine Yogalehrerausbildung lesen