Meditation für Anfänger

Meditation für Anfänger – mit diesen 3 Tipps machst du Meditation zur Routine

Meditation ist schon längst in unserer westlichen Welt und auch im Mainstream angekommen. Meditieren wird empfohlen, um Stress zu reduzieren, Panikattacken vorzubeugen und sogar im Kampf gegen psychische Krankheiten vielfältig eingesetzt. Jeder der es schon versucht hat, weiß allerdings, dass es leichter gesagt als getan ist und 10 Minuten Sitzen in Stille regelrecht zur Qual werden können. Wenn man es sich aber erst einmal zur Routine gemacht hat, mag man es sich aus seinem Leben gar nicht mehr wegdenken, deshalb heute meine ganz persönlichen Tipps für Meditation für Anfänger.

Meditation für Anfänger

Meditation für Anfänger

Hör auf Ausreden zu suchen

Hör auf Ausreden zu suchen oder das Meditieren auf Morgen zu verschieben. Mach es zum fixen Bestandteil deines Alltags. Entweder in der Früh gleich nach dem Aufstehen oder direkt vor dem Schlafen gehen. Die Ausrede: „Ich hab keine Zeit“ gilt nicht. Jeder hat am Tag 10 Minuten Zeit. JEDER!

Bau es als fixen Termin in deinen Alltag ein

Ich stehe selbst immer extra eine halbe Stunde früher auf und nehme mir unmittelbar nach dem Aufstehen 10 Minuten Zeit, um zu meditieren. JEDEN EINZELNEN TAG. Bereits nach einer Woche wird es zur Routine und man macht es ganz automatisch ohne viel darüber nachzudenken, auch wenn man eigentlich gerade keine Lust dazu hat, fast so wie Zähneputzen.

Finde für dich raus welche Tageszeit dir am liebsten ist, da hat jeder andere Präferenzen aber wenn du deine Tageszeit gefunden hast, mach es jeden einzelnen Tag.

Stell dir einen Timer

Wenn du nicht weißt wie lange du meditierst, kannst du dich schwer fallen lassen, vor allem wenn du danach in die Arbeit musst oder Termine hast. Stell dir einen Timer, aber eher nicht den Wecker deines Handys, denn der kann dir durch Mark und Bein fahren, wenn er läutet, wenn du es gerade geschafft hast deine Gedanken abzuschalten. Es gibt tolle Apps dafür, wie zB „Meditation Time“ bei denen dich ein sanfter Gong aus deiner Meditation und zurück ins Leben holt.

Versuch es mit Meditationsmusik

Stille kann ziemlich laut sein, wenn du verstehst was ich meine und oft empfinden wir Stille als unangenehm anstatt als Wohltat. Deshalb versuch es doch mit Meditationsmusik. Warum?

Der Geist lässt sich leichter beruhigen

Musik ist wahnsinnig kraftvoll. Wir verbinden Lieder mit bestimmten Erinnerungen und oft kommen bei bestimmten Songs Emotionen hoch. Bei schlechter Stimmung kann ein happy Song dabei helfen die Laune wieder steigen zu lassen und umgekehrt kann uns ein trauriger Song in melancholische Stimmung bringen.

Musik kann außerdem dabei helfen den Geist zu fokussieren, da du deine Aufmerksamkeit direkt auf die Musik richten kannst. Wenn du etwas hast, worauf du dich konzentrieren kannst, ist es leichter das zappelnde Äffchen im Kopf zur Ruhe zu bringen. Ruhige und meditative Musik beruhigt und kann dich wunderschön durch deine Meditation tragen.

Äußere Ablenkung wird übertönt

Gerade wenn du in der Stadt wohnst ist es oft nicht immer still um dich herum und auch am Land kann dir das Zirpen der Grillen auf einmal wie der Lärm einer Baustelle vorkommen, wenn du meditierst. Mit Hilfe von Meditationsmusik übertönst du äußere Ablenkung und kannst sogar am Weg in die Arbeit in der U-Bahn eine Runde Meditation einlegen, nur aufs Aussteigen bitte nicht vergessen.

Musik hilft dir dabei deine Stimmung zu lenken

Wie schon gesagt erzeugt Musik Emotionen und wenn du Musik bewusst wählst, kannst du auch deine Emotionen entsprechend beeinflussen. An Tagen an denen du besonders unruhig und wuselig bist, helfen zB dunkle und satte Töne, um dich wieder ein bisschen runter zu bringen. Wenn du dich gedämpft fühlst und dir mehr Freude und Leichtigkeit wünscht, kannst du zu Musik mit hellen, zarten Tönen greifen. Vertrau dabei am besten auf dein Bauchgefühl, das weiß schon worauf es Lust hat.

Die richtige Playlist – Achtsamkeit – Musik der Stille

Eine ganz tolle Playlist für Meditation, die zu meiner absoluten Nummer 1 geworden ist, gibt es von Meine Klassik – Achtsamkeit – Musik der Stille. Sie wurde speziell für Yoga und Meditation konzipiert und das merkt man auch – denn sie passt schlichtweg perfekt dazu. Probier es aus, es ist wirkliche ein ganz tolles und neues Erlebnis. Es gibt sie übrigens auf Spotify, Apple Music und Deezer.

Meditation für Anfänger

Meditation für Anfänger

Stress dich nicht damit und erwarte nichts

Gar nicht so einfach ich weiß, aber wie du vermutlich aus Erfahrung weißt, passieren die tollsten Sachen, wenn du dir nichts erwartest und wenn du dich nicht stresst.

Konzentrier dich auf deine Atmung

Versuch ganz natürlich zu atmen, die Atmung nicht zu verändern und dich während der Meditation darauf zu konzentrieren. Du kannst zB deine Atmung bis 10 mitzählen und dann von neu starten, das hilft dir den Fokus zu behalten oder bei jeder Einatmung in Gedanken“Ein“ und bei jeder Ausatmung in Gedanken „Aus“ sagen.

Lass deine Gedanken ziehen

Es ist leider nicht so, dass du dich auf ein Kissen setzt und deine Gedanken sofort zum Schweigen kommen. Im Gegenteil, das Äffchen in deinem Kopf wird protestieren, springen und mit den Fäusten hämmern. Dir werden die eigenartigsten Gedanken kommen. Das ist normal und soll so sein. Befreie dich von der Vorstellung, dass meditieren bedeutet eine Stunde am Boden zu sitzen und an nichts zu denken. Verurteile dich nicht für deine Gedanken, nimm sie an, so wie sie kommen. Beobachte sie und die Gefühle die dabei in dir aufkommen und dann lass sie sanft weiterziehen und hole deinen Fokus zurück zu dir. Der Moment, in dem du bemerkst, dass deine Gedanken wandern und in dem du den Fokus wieder zurück zu dir holst, ist der Moment, den wir durch Meditation kultivieren wollen.

Meditieren ist nicht die Abwesenheit von Gedanken

„Thinking is the natural activity of the mind.  Meditation is not about stopping your thoughts.  Meditation is simply a process of resting the mind in its natural sate, which is open to and naturally aware of thoughts, emotions, and sensations as they occur. – Mingyur Rinpoche“— Das zu verstehen ist so unglaublich wichtig, denn sonst werden gerade Anfänger oft schnell frustriert, wenn sie beginnen zu meditieren. Achtsamkeit bedeutet sich darüber bewusst zu sein was gerade im Geist passiert – Bewegung oder Stille. Du magst Momente haben, in denen es keine Gedanken gibt. Genieß sie aber denk immer daran das ist vorübergehend und nicht das Hauptziel von Meditation.

 

Es gibt noch viel mehr Tipps zur Meditation aber DIESE 3 haben mir dabei geholfen Meditation tatsächlich zur Routine zu machen. Du wirst auch immer wieder auf Hindernisse dabei stoßen, das ist ganz normal und natürlich. Das wichtigste ist es dran zu bleiben und immer weiterzumachen – so wie Zähneputzen eben ;)

Hast du vielleicht auch deine ganz persönlichen Tipps, die DIR dabei geholfen haben, Meditation in deinen Alltag einzubinden. Hinterlass mir gerne ein Kommentar.

in freundlicher Zusammenarbeit mit Meine Klassik

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