Meditation

30 Tage Meditation Challenge

Das meditieren und ich, ja das ist so eine Sache. Ich kann mich meistens wirklich nur schwer dazu aufraffen. Meine Gedanken sehen die Ruhepause als Möglichkeit Tango in meinem Kopf zu tanzen, anstatt die Klappe zu halten. Und außerdem stresst es mich mehr als dass es mich entspannt. Deshalb hab ich mich zu einer 30 Tage Meditation Challenge entschieden.

Meditation ist allerdings einer der acht Arme des Yoga in Patanjalis Yogasutra. Und das Yogasutra von Patanjali ist eine der wichtigsten Schriften des Yoga. Daraus folgt wohl oder übel, dass Mediation und Yoga untrennbar zusammen gehören und Meditation eigentlich genauso wichtig ist wie die einzelnen Asana (Körperübungen), wenn man tatsächlich Yoga praktizieren will.

Sollte man also als Yogalehrer eigentlich mögen und machen. Eigentlich. Meistens hab ich allerdings irgendwelche Ausreden gesucht a la „mach ich, nur nicht heute,“ und mich dann doch nie auf meinen Hintern (entschuldigt bitte den Ausdruck) gesetzt.

30 Tage Meditation Challenge

Wie immer im Leben macht man die Dinge leichter und schneller, wenn man sie fix in seinen Terminkalender eintragt (ist zumindest bei mir so). Deshalb hab ich mir vorgenommen, die nächsten 30 Tage ausnahmslos jeden Tag 10 Minuten zu meditieren. Und damit ich nicht wieder mit der Ausrede „mach ich, nur nicht heute,“ kommen kann, erzähl ich euch vorab davon. Wäre ja peinlich, wenn ich dann nicht durchhalte.

Während dieser 30 Tage werde ich mich außerdem ein wenig genauer mit dem Thema auseinander setzen und euch zwischendurch mit Blogbeiträgen dazu versorgen.

Für alle denen das Thema ungefähr so neu ist wie mir:

Was ist Meditation eigentlich?

Durch Meditation soll der Zustand des gedankenlosen Bewusstseins erreicht werden. Ziel ist es den Tango der Gedanken zum Stoppen zu bringen, den Geist ruhig werden zu lassen aber dabei trotzdem vollkommen wach und klar zu sein.

Dafür kann man sich verschiedene Meditationspraktiken und -techniken zu Hilfe nehmen.

Während der Meditation beobachtest du, nimmst wahr und bist achtsam.

Man kann die Meditation auch in seinen Alltag integrieren. Es bedeutet nicht nur im Schneidersitz am Boden zu sitzen. Meditation beginnt bereits, wenn man sich bewusst dazu entscheidet eine Tätigkeit wie gehen zu beobachten und aktiv wahrzunehmen wie man einen Fuß vor den anderen setzt. Vielleicht gar keine schlechte Idee in einer Zeit wie heute, in der man sowieso die ganze Zeit von irgendetwas abgelenkt ist.

Warum soll man das eigentlich machen?

Glaubt mir, das frage ich mich momentan auch noch.

Aber die Gründe die Leute nennen, spornen mich doch dazu an selbst zu testen, ob es tatsächlich so ist:

  • man fühlt sich entspannter
  • man baut eine bessere Verbindung und Beziehung zu sich selbst auf
  • man übt dabei im Jetzt zu leben und sich nicht immer nur von Vergangenem oder Zukünftigem leiten zu lassen
  • es entschleunigt

Na ich bin gespannt. Ich werde euch immer wieder kurze Updates auf Facebook  und Instagram geben und am Ende natürlich darüber berichten.

Wenn ihr Tipps oder Gedanken zum Thema Meditation habt, nur her damit. Oder vielleicht habt ihr selbst schon so eine 30 Tage Meditation Challenge gemacht?

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