Heute hab ich eine Rückbeuge für euch – Salabhasana.
Name:
Salabhasana – Heuschrecke
Gut für:
Die Heuschrecke gehört zur Gruppe der Rückbeugen. Sie dehnt die Vorderseite der Wirbelsäule und öffnet den Bauchbereich. Der Brustkorb wird geweitet. Sie regt den Kreislauf an und wirkt belebend auf den Körper. Man sagt ihr außerdem eine stimmungsaufhellende Wirkung nach. Wenn du also mal einen besonders blöden Tag vor dir hast und müde bist, übe morgens Rückbeugen wie die Heuschrecke und der Tag fällt gleich leichter.
Ausführung:
Leg dich mit dem Bauch nach unten auf deine Yogamatte. Versuch den Bauch bereits im Liegen ein wenig zu dehnen. Das erreichst du, indem du den Brustkorb anhebst und die Rippen eine Spur nach vorne bewegst. Streck die Arme gerade vor deinem Körper oder wahlweise auch nach hinten neben deinem Körper aus. Deine Schulterblätter sollen einen normalen Abstand haben. Kneif sie nicht zu stark zusammen. Spann deinen Bauch fest an und drück das Schambein in die Matte. Spann außerdem deinen Po fest an. Mit der Einatmung hebst du schließlich Beine und Arme so hoch an wie du nur kannst. Der Kopf ist gerade und der Blick auf einen Punkt am Boden vor dir gerichtet. Bleib ca. eine halbe Minute in der Übung und versuche währenddessen deinen Körper in die Länge zu ziehen. Beine und Arme sind gestreckt, auch das entlastet deine unterer Wirbelsäule. Mit der Ausatmung komm langsam wieder ganz auf die Matte. Leg ein Ohr auf der Matte ab und lass Arme und Beine auseinander fallen. Entspann dich.
Du kannst auch zuerst nur die Beine anheben, um dich ein wenig mit der Übung vertraut zu machen und erst dann die Arme dazugeben. So lernst du das Strecken der Beine mit dem Strecken der Wirbelsäule zu koordinieren.
Gefährdete Bereiche:
Unterschätze die Heuschrecke nicht. Ein korrekter Einsatz von Armen, Beinen und Gesäß- und Bauchmuskelkraft ist besonders wichtig, um den unteren Rücken zu schützen. Sonst kann es schnell zu einer Stauung der Lendenwirbelsäule kommen.