30 Days Meditation Challenge

30 Tage Meditation Challenge Diary Part 2

Über Part 1 meiner 30 Tage Meditation Challenge habe ich euch bereits berichtet. Es war relativ holprig, wenn ihr mehr dazu lesen wollt, könnt ihr das hier tun. An dieser Stelle folgt Part 2 meines Tagebuchs.

Day 16

Nach einer Runde Laufen und Yoga fühle ich mich wieder bereit. Ich setze mich 10 Minuten hin und meditiere. Dabei konzentriere ich mich auf meinen Atem. Ich versuche meine Gedanken zurück zu holen wenn sie wiedermal abschweifen und für kurze Zeit hab ich meinen verrückten monkey mind unter Kontrolle. Danach fühl ich mich entspannt und bin den ganzen Nachmittag über super produktiv.

Day 17

Verdammt ich hab vergessen Tagebuch zu schreiben. Aber ich weiß ganz bestimmt, dass ich meditiert habe. Ich schwörs.

Day 18

Heute meditiere ich am Nachmittag für 10 Minuten. Perfekt um den Kopf ein bisschen zu erholen. Ich kann mich nur nicht so wirklich konzentrieren. Mag an meiner Aufregung auf Justin Bieber liegen.

Day 19

Heute setze ich mich sogar 15 Minuten vor dem Einschlafen hin. Die 15 Minuten vergehen wie im Flug. Ich konzentriere mich auf meinen Atmen und versuchs mit dem Mantra „Ich bin genug.“

Day 20

Gleich nach dem Aufstehen setze ich mich noch halb schlaftrunken auf mein Schafsfell. Die Konzentration mag sich nicht so recht einstellen. Ich muss die ganze Zeit daran denken was ich heute noch alles erledigen muss.

Day 21

Nach dem Aufstehen meditiere ich und mache eine Runde Yoga. Die Konzentration will sich nicht so recht einstellen.

Day 22, 23

Ich meditiere jeweils nach dem Aufstehen mit einer kleinen Runde Yoga.

Day 24, 25

Ich meditiere nach dem Aufstehen. Mit der Konzentration wird es allmählich immer besser. Ich versuche mich auf Mantren zu konzentrieren. Wechsle zwischen den Mantren: „Ich bin genug.“ „Slow down.“ und „Lass los.“ Die Konzentration darauf in Kombination mit bewusstem Atmen funktioniert wirklich gut. Zwischendurch fühle ich mich sogar ganz kribbelig. Ich denke das ist ein gutes Zeichen.

Day 26

Wieder setze ich mich nach dem Aufstehen auf mein Schafsfell. Irgendwie ist es mittlerweile bereits zur Routine geworden. Ungefähr wie Zähneputzen.

Day 27, Day 28, Day 29, Day 30

Da jeder Tag gleich abläuft, nämlich Meditieren entweder nach dem Aufstehen oder kurz vor dem Schlafengehen auf meinem Schafsfell, lohnt es sich nicht über jeden Tag einen eigenen Eintrag zu verfassen. Wie gesagt ist die Meditation mittlerweile Routine. Mal fällt es mir schwerer und mal leichter. Besonders an Tagen, an denen der Tag gefühlt nicht genug Stunden hat, fällt es mir nach wie vor schwer meinen monkey mind zum Schweigen zu bringen. Mit Hilfe des Fokus auf den Atem und mein Mantra funktioniert es aber eindeutig besser.

Fazit:

Ich bin froh, dass die Challenge vorbei ist und muss zugeben, dass ich an Tag 31 nicht meditiert habe. Ich hab mich zuerst ein wenig als Versager gefühlt, da ich in der ersten Halbzeit nicht täglich meditiert habe. Nach einer Zeit hab ich das aber so akzeptiert. Es hat sich für mich einfach in diesem Moment nicht richtig angefühlt und warum soll ich Dinge tun, die sich falsch anfühlen. In meinem Leben gibt es schließlich schon genug Dinge die ich tun „muss„. Meditation soll mir helfen mich dabei zu entspannen aber bei Gott keine weitere lästige Pflicht sein. Allerdings hab ich auch gelernt, dass ich manchmal wirklich über meinen Schatten springen muss. Denn auch wenn es mir manchmal schwer fällt, danach fühle ich mich meistens viel besser und auch entspannter. Ich habe gelernt, dass nur dazusitzen für mich zu wenig ist. Dafür ist mein Geist einfach zu unruhig. Ich brauch etwas worauf ich mich konzentrieren kann. Etwa ein Mantra oder meine Atmung. Die Challenge war eine spannende und lehrreiche Erfahrung. Ich bin sehr froh es gemacht und euch darüber berichtet zu haben. Ich werde jedenfalls auch in Zukunft meditieren und weiterhin versuchen es zu einem Fixpunkt in meinem Alltag zu machen. Denn es hilt, tatsächlich.

Leave a Reply

X
X