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Meditationsarten – so findest du die richtige für dich

Letzte Woche ging es darum was Meditation ist, was nicht und warum wir überhaupt meditieren. Heute möchte ich dir verschiedene Meditationsarten vorstellen, denn Meditation ist nicht gleich Meditation. Es gibt unglaublich viele verschiedene Arten und Techniken.

Ich erinnere mich an zwei Schülerinnen von einem meiner Retreats. „Ich halte es nicht aus, wenn jemand bei der Meditation redet,“ so die eine. „Ich brauche ein geführtes Savasanna,“ so die andere. Wie man sieht sind Geschmäcker verschieden und das ist auch total in Ordnung, deshalb gilt es ausprobieren, bis man die richtige Meditationsart für sich gefunden hat.

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Meditationsarten

Gleich vorweg, ich behandle in diesem Beitrag nur einige Meditationsarten, tatsächlich gibt es noch viel mehr. Ich habe mir die ausgesucht, die ich bereits selbst praktiziert habe und praktiziere und dich ich gerade für Meditationsanfänger gut zugänglich finde.

Passive Meditationsarten

Stille Meditation bzw. Ruhe Meditation

Bei der stillen Meditation sitzt man ruhig da und versucht dabei einen Zustand der absoluten Gedankenlosigkeit – Stille herbeizuführen. Dazu lenkt man die Aufmerksamkeit immer wieder zurück auf das Nichts. Klingt einfach, ist für mich persönlich aber eine der schwersten Arten der Meditation, da zumindest in meinem Kopf, wenn ich mich nur auf etwas wie das „Nichts“ konzentrieren soll, sehr viele Gedanken kommen.

Achtsamkeitsmeditation

Bei der Achtsamkeitsmeditation nimmt man die Beobachterrolle ein. Man versucht nicht seine Gedanken zu kontrollieren sondern wahrzunehmen und zu beobachten. Sowohl Gedanken als auch Gefühle können dabei beobachtet werden. Ziel ist es sich nicht damit zu identifizieren, sondern sie zu beobachten und zu akzeptieren, so wie sie gerade kommen und auch wieder gehen. Dadurch wird das nicht wertende Sein im Moment trainiert und man kann damit beginnen sich nicht mit deinen Gedanken und Gefühlen zu identifizieren.

Konzentrations Meditation

Bei dieser Art der Meditation konzentriert man sich bei der Meditation auf etwas Bestimmtes. Das kann der Atem sein, ein Gegenstand, ein Gedanke oder ein Mantra. Durch die Fokussierung soll der Gedankenfluss gestoppt und der Geist beruhigt werden. Immer wenn Gedanken kommen, lenkt man seine Konzentration wieder auf das Objekt der Meditation zurück.

Bodyscan

Der Bodyscan ist eine besondere Form der Achtsamkeitsmeditation, die meistens im Liegen praktiziert wird. Beim Bodyscan nimmt man jedes einzelne Körperteil nach der Reihe war und spürt dabei in sich hinein. Welche Eindrücke kommen dabei hoch? Wo gibt es etwa Spannungen? Auch das ist eine tolle Meditationsart für Anfänger.

Geführte Meditation / Visualisierung /Traumreise

Meine liebste Art der Meditation. Ein Meditationsleiter leitet die Meditation, zu einem bestimmten Thema an. Durch die Meditation sollen bestimmte Ziele oder Nutzen erreicht werden. So kann das Thema einer geführten Meditation zB Selbstliebe, Dankbarkeit, Zielfindung etc. sein. Diese Meditation ist besonders für Anfänger geeignet, da schnell Effekte erzielt werden und die Wirkung der Meditation auch im Anschluss noch präsent ist.

Aktive Meditationsarten

Gehmeditation

Viele Menschen können nur schwer ruhig sitzen, das heißt nicht, dass sie nicht meditieren können, denn es gibt auch aktive Meditationsarten, wie die Gehmeditation. Viele Menschen führen sie bereits intuitiv aus, vielleicht gehörst du auch zu den Menschen, die beim Spazierengehen „einen klaren Kopf“ bekommen.

Hier habe ich ausführlich über verschiedene Arten der Gehmeditation geschrieben: Gehmeditation

Meditation mit Mantra

Die Meditation mit Mantra ist eine Art der Achtsamkeitsmeditation, wenn das Mantra aber laut gesagt oder sogar gesungen sind gleichzeitig eine wunderschöne aktive Meditationsart.

Durch das ständige monotone Wiederholen des Mantras versetzt man sich in eine Art Trance. Das ist ein wahnsinnig angenehmer Zustand.

Lies auch Meditation mit Mantra und warum du es probieren solltest

Yoga /Asanas

Streng genommen ist Yoga keine Meditation sondern eine Lebensphilosophie und die Asanas nur ein Teil des Yogas. Warum ich sie hier trotzdem erwähne? Durch die körperlichen Bewegungen und den Flow, wird oft ein Meditationszustand im Geist erreicht. Deshalb ist für mich ein Yogaflow ebenso eine Form der Meditation und zwar eine wunderschöne.

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So findest du die richtige Meditationsart für dich

Einfach ganz viel ausprobieren. Manche Arten mögen dir zusagen und manche weniger. Vielleicht gibt es auch Tage da fühlst du dich total nach Gehmeditation und an anderen ist ein Bodyscan das richtige für dich. Zum Glück gibt es so wahnsinnig viele Meditationen, da ist für jeden etwas dabei.

Ich würde jedoch gerade am Anfang dazu raten, bzw. sobald man eine Art gefunden hat, die einem zusagt, bei dieser zu bleiben und diese auch zu üben und nicht ständig hin und her zu wechseln. Denn je öfter man eine Art macht, desto schneller stellen sich auch Erfolge ein.

Nächste Woche erzähle ich dir, wie ich es endlich geschafft habe Meditation zur Routine werden zu lassen und gebe dir Tipps, wie du es auch schaffen kannst.

Hier findest du alte Beiträge von mir zum Thema Meditation

Meditation für Anfänger – mit diesen 3 Tipps machst du Meditation zur Routine

3 Hindernisse bei deiner Meditation

Meditation mit Mantra und warum du es probieren solltest

Tipps für deine Meditationspraxis

30 Tage Meditation Challenge

30 Tage Meditations Challenge Diary Part 1 & 30 Tage Meditations Challenge Diary Part 2

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