#monthlyrecap – September, Oktober, November – wo ist denn die Zeit hingerannt?

Als ich nachgeschaut habe, wann ich den letzten #monthlyrecap geschrieben hab und August 2019 gesehen habe, bin ich erstmal ein bisschen erschrocken. Es fühlt sich so an, als hätte ich den Beitrag erst gestern geschrieben und überhaupt – wieso sind die letzten drei Monate wie im Flug vergangen? Warum ich Bali nach wie vor liebe, aber das Gefühl habe, dass meine Tage auf dieser Insel vorerst gezählt sind, warum Yoga Retreats der Lieblingsteil meines Berufes aber nicht immer einfach sind und noch so ein paar Kleinigkeiten, die in den letzten Monaten passiert sind….

#monthlyrecap September, Oktober & November

3 Yoga Retreats in 3 Monaten

Nachdem die Outdoor Yoga Saison Anfang September zu Ende war, ging die Yoga Retreat Saison los. Am Programm standen Portugal, Bali & mein erstes Retreat in Österreich. Alle drei waren großartig und einzigartig. Es waren jedes Mal so tolle Mädels dabei und wir haben eine unglaublich tolle Zeit gemeinsam erlebt. Selten fühlte es sich wie Arbeit an und ich war und bin nach wie vor, unglaublich dankbar dafür dass das Veranstalten und Abhalten von Yoga Retreats ein Teil meines Berufs ist.

Ich musste aber auch lernen, dass ich es nicht jedem recht machen kann. Das ist für einen Perfektionisten für mich nicht einfach. Tatsache ist, dass jeder Teilnehmer mit ganz anderen Vorraussetzungen und Erwartungen auf eine Yogareise fährt und unterschiedliche Charaktere, die sich nicht kennen, viel Zeit miteinander verbringen. Das ist natürlich nicht immer easy und kann auch zu Reibungen führen. Als ich das eingesehen und mich damit abgefunden habe, wurde es für mich um einiges leichter. Denn alles was ich machen kann, ist immer nur mein Bestes zu geben, ICH sein und hoffen, dass es meinen Retreaties gefällt.

Warum ich euch erzähle, dass eben nicht immer alles Eitel, Wonne, Sonnenschein ist? Weil es wahr ist und leider zu oft von Yogalehrern unter den Teppich gekehrt wird. Denn wenn wir etwas zum Beruf machen, das wir lieben, dann muss es ja auch immer schön sein oder? Blödsinn! Denn in Gesprächen mit jeder Menge Yogalehrern, die bereits Retreats abgehalten haben, wurde mit bestätigt, dass Yogareisen eben auch oft eine große Herausforderung für Lehrer sein können, egal wie schön es ist sie abzuhalten.

Das ändert aber nichts daran, dass ich es liebe, es der schönste Part meines Jobs ist und ich mich bereits auf alle Retreats freue, die 2020 kommen werden.

Upcoming Retreats

Steiermark, 25.06.-28.06.2020

Sri Lanka, 24.10.-31.10.2020

Portugal & Bali

Nachdem zwei meiner Retreats in Portugal & Bali stattfanden, nutzte ich die Zeit natürlich auch um mir ein bisschen Pause zu gönnen und noch einen kleinen Urlaub dranzuhängen.

Nach meinem Retreat in Portugal schnappte ich mir ein Mietauto und düste die Küste entlang nach Süden, wo ich noch ein paar Tage in Ericeira und Lissabon dranhängte. Ich war davor schon einige Male alleine unterwegs, aber diesmal hatte ich, als es dann soweit war, irgendwie gar nicht so wirklich Lust darauf mich auf Entdeckungstour zu machen und das blieb auch während meines Aufenthalts so.

In Bali war das zum Glück wieder anders. Ich genoss die Zeit alleine auf meiner Insel sehr und hatte endlich wieder so richtig Zeit mich mit Workshops & tollen Bali Events zu beschäftigen. Auch diesmal hatte ich während meines Aufenthalts wieder so einige Erkenntnisse und durfte ein bisschen wachsen. Aber so ist das bei mir in Bali immer. Als sich der Rückflug näherte verspürte ich allerdings das erste Mal nicht das Gefühl, nicht bereit dafür zu sein nach Hause zu fahren. Im Gegenteil, so sehr ich die Zeit auf Bali wieder genossen hatte, so freute ich mich diesmal auf zu Hause. Ich spürte einfach, dass die Zeit reif war. Ich erinnere mich an eine Begegnung bei einem Ecstatic Dance mit einem Mädel, das mich von Instagram kannte. Sie war das erste Mal auf Bali und so euphorisch über die ganze Selbstentdeckungs- und Selbstentwicklungsszene, die es hier gab. Als sie mir ihre Eindrücke erzählte, fühlte ich mich ins Jahr 2016 zurückversetzt, als ich mich in meiner Bali Bubble befand und auch nur diese Seite der Insel aufsaugte. Ich fühlte aber auch, dass meine Zeit in der Selbstentdeckungs- und Selbstentwicklungsszene fürs Erste vorbei war, da ich das Gefühl habe, in mir angekommen zu sein und genau zu wissen, was ich will. Ich will nicht ausschließen, dass sich das mit der Zeit wieder ändern kann, aber momentan habe ich nicht das Gefühl, dass Bali mir noch etwas Neues geben kann, das ich brauche.

Yogastudiovorbereitungen

In meinem letzten Post habe ich euch bereits ausführlich erzählt wie die die Vorbereitungen für THE WYLD THING bisher abgelaufen sind und ablaufen. Die Planung meines Studios hatte in den letzten drei Monaten oberste Priorität. Dabei bin ich viele Höhen und Tiefen durchlaufen. Habe viel gejubelt, gelacht, mich gefreut aber auch gezweifelt, geweint und gejammert. Der Weg ist das Ziel – musste ich mir nicht nur einmal sagen und muss ich es noch. Gerade lange Vorbereitungen sind für mich als ungeduldiger Mensch eine Qual. Aber da muss ich durch und das ist auch gut so, denn vielleicht lerne ich so endlich irgendwann geduldiger zu sein und die Reise tatsächlich ein bisschen mehr zu genießen. Ist ja nicht so, als würde ich mir das nicht schon lange vornehmen……

Was sonst noch so passiert ist?

Im September habe ich mein Buchevent veranstaltet. Außerdem lief der September unter dem Motto #selfcareseptember und ich habe in meinen Stories auf Instagram jeden Tag erzählt, was ich für mich getan habe und damit hoffentlich ein paar von euch zu mehr Selfcare animiert. Ich hatte eine wunderschöne Kooperation mit Spar Vital, auf die ich sehr stolz bin. Wir haben auf der Hochzeit von Angi getanzt, die von einer Bloggerkollegin mittlerweile zu einer lieben Freundin geworden ist. Ich hab mir im November zwar vorgenommen 5x pro Woche an meiner Self Practice zu arbeiten aber funktioniert hat es bei den ganzen Yogastudiovorbereitungen leider nicht so ganz und so gut es ging habe ich nebenbei noch den Herbst genossen.

Das waren mein September, Oktober & November – es war schön, es war viel und ich wünschte, es wäre vielleicht ein kleines bisschen langsamer vergangen.

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