Ende April gab es mein erstes Life Update des heurigen Jahres. Der Sommer neigt sich nun bereits dem Ende zu, was bedeutet, dass auch das zweite Drittel des Jahres 2017 bereits vorüber ist. Zeit also für das nächste Life Update.
Zu Beginn 2017 hatte ich ja mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Davon war im zweiten Drittel 2017 zum Glück nichts mehr übrig. Im Gegenteil. Mein Leben hat volle Fahrt aufgenommen, es hat sich alles in die richtige Richtung entwickelt und das mit einem rasanten, teilweise fast zu rasanten Tempo……
Yoga……
Bereits im Mai hat sich so einiges getan. Beim Surfweltcup in Neusiedl am See hatten meine SUP-Yoga Stunden ihren Auftakt. Apropos SUP Yoga…die Einheiten standen zu Beginn des Sommers unter keinem guten Stern. So schön es den Großteil der Zeit war, pünktlich am Samstag war jedes Mal das schlechte Wetter da, weswegen die Einheiten ins Wasser fielen. Zum Glück änderte sich das ab Juli und es fielen statt den Einheiten nur mehr gelegentlich ein paar Teilnehmer ins Wasser. :)
Außerdem startete ich im Mai mit meinem Outdoor Yoga, das unter einem besseren Stern stand. Jede Woche gab es am Mittwoch und bald auch am Montag Vinyasa Flow Stunden unter freiem Himmel. Eines meiner absoluten Highlights des Sommers, das ich sobald es 2018 wieder wärmer wird definitiv fortsetzen werde. Dasselbe gilt übrigens fürs Rooftop Yoga.
Ich war außerdem das erste Mal beim Ziegenyoga und bei der Joya Yoga Convention. Gemeinsam mit Fanatic durfte ich nach Bayer fahren, um dort vor einer traumhaften Kulisse zu shooten und auch mit Marko hatte ich ein tolles Shooting bei dem traumhafte Bilder das Ergebnis waren.
Aber ich musste auch Abschied nehmen. Meine Graz Yogastunde war mir zu viel geworden. Bei meinem neuen Fulltime Job und meinem stetig wachsenden Yogaangebot in Wien, war es mir zu anstrengend geworden im zwei Wochen Takt nach Graz zu gondeln.
Sowieso musste ich mir Anfang des Sommer eingestehen, dass ich mir zu viel aufgehalst hatte. Blog, Yogaunterricht und 40 Stunden Job brachten mich ans Limit und so entschied ich mich Anfang Juli dazu blogmäßig vorerst ein wenig kürzer zu treten und den Sommer etwas mehr zu genießen. Die gewonnene Zeit nutzte ich aber nicht wie geplant für mehr Freizeit sondern für mehr Yogastunden. Da ist mein Vorhaben wohl nicht ganz aufgegangen… Es hat sich allerdings bezahlt gemacht. Denn ich durfte Ende August beim Feel Good Festival unterrichten, hatte spannende Kooperationen und Presseerwähnungen in der Kronen Zeitung, der Maxima, der Miss, der Woman, dem Yoga Journal und der Stadtspionin – die mich schon sehr stolz machen.
…..& Juliet
Privat hat sich eigentlich kaum etwas getan, nachdem ich die meiste Zeit am arbeiten war. Darüber bin ich allerdings sehr froh. Denn ich brauche einen stabilen und ruhigen Rückzugsort, wenn es schon beruflich, im positiven Sinne, turbulent zugeht. Ich habe meinen 29 Geburtstag gefeiert, war auf zwei schönen Hochzeiten und habe mich so gut wie jeden Tag auf meine bevorstehende Balireise gefreut. Außerdem hab ich meine nächste Reise für März 2018 fixiert. Es geht gemeinsam mit meinen Eltern nach Kolumbien und auf die Galapagos Inseln. Große Vorfreude.
Ich hab außerdem begonnen mich verstärkt mit den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu beschäftigen. Es belastet mich sehr, dass unsere Meere im Jahr 2050 vielleicht beinahe leer gefischt, dafür aber noch voller mit Plastik sein werden. Ich habe begonnen mir über mein eigenes Verhalten, z.B. meine Ernährungsgewohnheiten Gedanken zu machen. Ich möchte ein nachhaltigeres Leben führen, mich in diesem Gebiet weiterbilden und hoffe dieses Thema vor allem über den Blog auch anderen Menschen bewusst machen zu können.
Mind
Wie bereits kurz erwähnt, hatte ich den Sommer über öfter das Gefühl an meine Grenzen zu stoßen. Es kommt wirklich nicht oft vor, dass ich mich am Nachmittag einmal hinlege, es sei denn ich war am Vortag unterwegs. Vor allem im August merkte ich aber, dass ich einfach erschöpft war. Ich brauchte Pausen und musste mich zwischen Arbeit und Yogaunterricht wirklich für eine halbe Stunde aufs Ohr hauen. Diese Erschöpfung führte dazu, dass ich mich teilweise leer und ausgelaugt fühlte. Das ständige Rennen von einem Termin zum nächsten und das Sprinten durchs Leben war anstrengend geworden.
Ich habe das Gefühl das zweite Drittel 2017 ist wie ein Hochgeschwindigkeitszug an mir vorbei gezogen. Für Genießen, Innehalten und Atmen war keine Zeit. Umso mehr freue ich mich jetzt auf Bali und auf einen ruhigeren Herbst. Denn versteht mich nicht falsch, so toll alle Entwicklungen momentan sind, so sehr brauche ich einmal Ruhe, um alles zu reflektieren und mich darüber zu freuen.
Meine Güte, wenn ich das so schreib und mit dem ersten Life Update vergleiche, wo mir alles zu langsam ging und ich wieder Miss Ungeduld in Person war, könnte man meinen mir kann man es so gar nicht recht machen. Zugegeben, so einfach ist das auch oft nicht, aber ich wünsche mir einfach ein bisschen mehr Mittelding zwischen Eil- und Schneckentempo. Geht das denn bitte? Vielleicht im dritten Drittel 2017?