Eins kann ich euch sagen, das erste Drittel 2017 hatte es schon ganz schön in sich. Gestartet hat mein Jahr nicht so rosig. Im Jänner war ich erstmal auf Jobsuche. Der Gedanke daran nicht sofort etwas Neues zu finden, machte mich fertig und ich fiel erstmal in ein Loch. Ich hatte Angst davor, wieder in eine Kanzlei zurückkehren zu müssen. Ich wollte unbedingt in den Bereich Marketing. Etwas Kreatives tun, mit Menschen arbeiten und nicht Tag ein, Tag aus Gesetze wälzen. Ich hatte aber erst ein dreivierteltes Jahr Erfahrung im Marketingbereich gesammelt. Die meisten Stellenausschreibungen für Jobs die ich mir vorstellen konnte, verlangten aber ein abgeschlossenes Studium im Bereich Marketing oder Kommunikation und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung. Dementsprechend viele Absagen hagelte es zunächst auch. Wenn mein Ego etwas gar nicht verträgt, dann ist es Zurückweisung. Talking about Ego, sollte man das durch Yoga nicht eigentlich abschalten? I know. Aber das ist ein anderes Thema. Am Ende hat es aber doch geklappt. Die ganze schlechte Laune und Selbstzweifel waren umsonst gewesen und ich konnte einen richtig tollen Job ergattern, der genau meins ist. Und so lang hat es eigentlich auch nicht gedauert, denn Ende Februar hab ich schon begonnen dort zu arbeiten. Wo wir bei meiner Ungeduld angelangt wären, aber auch die ist ein anderes Thema.
Erste Hürde geschafft stand ich vor der nächsten Herausforderung. Wie nebenberufliche Selbstständigkeit und Job unter einen Hut bringen? Tja so ganz, hab ich es noch immer nicht herausen und bin über Tipps sehr dankbar. Nur so viel. Es bedarf genauer Planung, elendslanger To-Do-Listen und einer krassen Einschränkung der Freizeit. Aber das ist okay, denn das was ich tue macht mir Spaß.
Auch bei Yoga & Juliet hat sich so einiges getan. Ich habe meinen ersten Workshop veranstaltet, einige spannende Kooperationen hinter mir und SUP-Yoga gemeinsam mit dem SUP Center Wien für den Sommer fixiert.
Auch reisetechnisch geht endlich wieder etwas weiter. Nach drei Monaten Flugabstinenz hab ich aber auch schon langsam Entzugserscheinungen bekommen. Letztes Wochenende war ich in London und dieses Wochenende geht es für mich endlich nach Marrakesch. So lang will ich dort schon hin. Ihr könnt euch auf einen Overload an Bildern gefasst machen. Und jetzt das Beste…..ich hab einen Flug für den Herbst zu meinem home away from home gebucht, nach Bali. Ich würde keinen unbereisten Ort der Welt Bali vorziehen und freue mich so unfassbar bald wieder dort zu sein.
Zu Ostern hatte ich endlich mal wieder die Möglichkeit Zeit mit der Familie zu verbringen. Ganze drei Tage hab ich meinen Laptop nicht einmal angerührt. Das tat so unglaublich gut.
Das war also mein erstes Drittel 2017. Wenn ich das so niederschreibe ist eigentlich ziemlich viel passiert. Da Frage ich mich schon, warum ich dann doch so oft das Gefühl habe, auf der Stelle zu treten. Total dämlich eigentlich. Aber da wären wir eben wieder bei meiner lieben Ungeduld. Gut, dass einer meiner Vorsätze für 2017 war, die Reise mehr zu genießen. Daran muss ich wirklich noch arbeiten, aber ich hab ja noch zwei Drittel des Jahres Zeit dafür.