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5 Ideen zum Stundenaufbau als Yogalehrer

Letzte Woche habe ich dir bereits verraten, wie man das mit dem „Unterrichten lernen“ am besten angeht. Vielleicht bist du noch immer ein wenig planlos und deshalb möchte ich dir in diesem Beitrag ein paar praktische Tipps zum Stundenaufbau als Yogalehrer geben.

5 Ideen zum Stundenaufbau als Yogalehrer

Bali Retreat Februar 2020

Such dir eine Peak Position und bau deine Stunde darauf auf

Eine Peak Position ist die herausforderndste Übung der ganzen Stunde. Das kann jede Position von einer Baby Krähe bis hin zum Handstand sein – je nach Level der Stunde. Die Peak Position ist quasi das Highlight und der Abschluss des Flows, bevor es an die Cool Down Positionen geht. Davor tastet man sich langsam heran, wärmt die betroffenen Körperregionen auf und macht Vorbereitungsübungen zur Peak Position. Angenommen die Peak Position der Stunde ist das volle Rad. In diesem Fall wäre es sinnvoll bereits beim Warm Up sanfte Herzöffner einzubauen und die Rückbeugen dann sukzessive intensiver werden zu lassen, bis es schließlich zum vollen Rad kommt.

Lenk den Fokus auf eine bestimmten Körperbereich

Ich liebe es, den Fokus meiner Klassen auf einen bestimmten Körperbereich oder mehrere zu lenken. Schultern, Arme, Po, Beine, Bauch – die Auswahl ist groß und für jeden Körperbereich gibt es so viele passende Asanas. Man muss sich aber nicht für einen Bereich entscheiden, sondern kann auch mehrere kombinieren, zB ganz klassisch: Bauch, Beine Po.

Such dir spirituelle oder yogaphilosophische Themen

Je länger ich Yoga mache und unterrichte, desto mehr identifiziere ich mich mit yogaphilosophischen und spirituellen Themen. Du vielleicht auch? Wie wäre es mit einer Yogaeinheit speziell für das Wurzel-Chakra oder einer Einheit speziell für ein Yama oder Niyama zB Ahimsa? Das schöne dabei ist, dass der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind, man wirklich kreativ sein kann und auch noch Story-Telling in die Stunden mitreinpacken kann.

Nimm ein alltagstaugliches Thema und verpacke es yogisch

Wenn dir spirituelle Themen too much sind, kannst du auch ein alltagstaugliches Thema nehmen und es yogisch verpacken.
Nehmen wir zB Selbstliebe – hier würde sich eine Stunde mit Herzöffnern eignen und du kannst auch wieder schöne Geschichten dazu erzählen. Oder Loslassen – hier könnte der Fokus auf Hüftöffnern und der Ausatmung liegen.

Pass deine Yogaeinheiten an die Jahreszeiten an

• Fokus auf längeres Halten und Atmung im Herbst
• Hitze von Innen erzeugen im Winter
• Detox im Frühling
• Core und schnelle Flows im Sommer

So könnte das zum Beispiel aussehen. Aber das ist längst nicht alles, das Anpassen der Yogaeinheiten auf die Jahreszeiten ist super vielfältig, macht jede Menge Spaß und hat auf die Yogis in deinen Stunden noch dazu einen grandiosen Effekt.

Hier gibt es ausführliche Beiträge dazu:

Yoga im Winter – mit Kraft und Energie durch die kalte Jahreszeit
Yoga im Herbst – time to calm down and relax
4 Detox Tipps für Geist & Körper

Ich hoffe, dir mit diesem Beitrag ein paar Ideen zum Stundenaufbau gebracht zu haben. Ich freue mich übrigens auf deine Kommentare und deine Ideen zum Stundenaufbau, auch ich bin immer auf der Suche nach neuer Inspiration.

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