Yoga im Herbst – time to calm down and relax

Die Tage werden kürzer und die Luft wird kühler. Die Blätter verfärben sich und werden zu buntem Laub, das schließlich abfällt. Die Energie verändert sich – auch bei uns. Für unseren Körper beginnt nun die Zeit der Schonung und der Energiereserven. Höchste Zeit unser Yoga im Herbst den neuen Gegebenheiten anzupassen. Der Herbst ist eine Zeit des Wandels. Viele von uns neigen dazu schlecht gelaunt zu sein. Das graue Wetter und die wenigen Sonnenstrahlen sind für unsere Stimmung nicht gerade förderlich. Ayurvedisch gesehen dominiert das Vata Dosha. Wir fühlen uns oft unsicher, gestresst und nicht geerdet.

So passt du deine Praxis an:

Fließende Übergänge & länger in den Positionen verweilen

Versuch nicht von einer Übung zur nächsten zu hetzen sondern wirklich fließende Übergänge zwischen den Positionen zu machen. Bleib außerdem länger in den Positionen als gewöhnlich und konzentriere dich auf deine Atmung und den Energiefluß in den Asanas.

Fokus auf die Mitte und das Wurzelchakra

Um dich wieder ruhiger und geerdeter zu fühlen, bau in deine Praxis viele Balancehaltungen ein:

  • Krieger 3
  • Tänzer
  • Baum

Drehhaltungen zur Stärkung des Immunsystems

Selten ein Herbst oder Winter den ich ohne eine Erkältung überstehe. Drehhaltungen stärken unser Immunsystem und beugen Krankheiten vor:

  • Seated Twist
  • Krokodil

Ernährung

Ernährunsgtechnisch sollte man auf warme und gekochte Lebensmittel statt auf rohes Gemüse und Salat setzen. Zusätzlich helfen von innen wärmende Gewürze wie Zimt, Kardamom und Ingwer. Empfehlen kann ich vor allem Ingwer-Orangen Tee. Herrlich und danach ist einem jedenfalls warm.

Meditation & Me-Time

Versuch mal weniger durchs Leben zu hetzen. Nimm dir Zeit für dich. Meditiere, mach Spaziergänge an der Luft, schlafe viel und gönn dir ein heißes Bad.

 

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