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Goodbye 2018 – Hello 2019

„Irgendwie habe ich das Gefühl, dass 2018 ganz besonders werden wird,“—

das habe ich in meinen letzten Jahresreview geschrieben. Meine Intuition sollte mich nicht täuschen. 2018 war definitiv etwas ganz, ganz Besonderes und während ich diese Zeilen schreibe sitze ich mit einem Lächeln auf einem Tauchschiff mitten in West-Papua/Indonesien und kann gar nicht glauben, dass das wirklich mein Leben ist, das ich gerade führe.

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2018 it was a blast

Ich erinnere mich an Silvester 2018 als wäre es gestern gewesen. Ich stand auf der Terrasse unserer Wohnung, betrachtete das Feuerwerk und dachte mir:

„Das wird also das Jahr in dem ich den Schritt in die Selbstständigkeit wage, das wird das Jahr in dem ich mir meinen so lange erträumten Traum für eine Zeit lang auf Bali zu leben, erfülle.“—

An den Rest des Beginns von 2018 kann ich mich ehrlich gesagt gar nicht mehr so gut erinnern. Ein Highlight im Februar war definitv der Gewinn des Maxima Comepass Awards in der Kategorie „Feel“. Gerade als kleiner Blogger fragt man sich ab und zu schon, warum man sich die ganze Arbeit eigentlich antut. Der Gewinn dieses Awards bestätigte es mir allerdings wieder und war für mich etwas ganz besonderes. Im März erfüllte ich mir gemeinsam mit meinen Eltern einen Kindheitstraum meines Papas und mir. Wir reisten auf die Galapagosinseln, wo ich mit Hammerhaien tauchte und mit Seelöwen schnorchelte. Aber nicht nur das wir tauchten auch in die Tiefen des Amazonas ein und erlebten den größten Regenwald dieser Erde. Bis Juli passierte ansonsten nicht sehr viel. Die erste Hälfte des Jahres arbeitete ich nach wie vor in einem Angestelltenverhältnis, war im Hamsterrad und ging meiner Selbstständigkeit nur in meiner Freizeit nach. Viel davon viel dem Schreiben meines ersten Yogabuches, das im Februar 2019 veröffentlich wird, zum Opfer. Auch wenn ich diesen Satz niederschreibe, kann ich es noch immer nicht glauben, dass ich tatsächlich ein Buch geschrieben habe, kann mich bitte jemand kneifen? Ich plante aber in jeder freien Minute meinen Ausstieg und fieberte daraufhin.

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Im Frühsommer habe ich gekündigt und konnte mich dann ab Juli endlich nur mehr meiner Selbstständigkeit widmen. Anfangs war das gar nicht so einfach. Ich musste erst meine Routine finden und in alles reinwachsen. Es fühlte sich eigenartig an, auf einmal nur mehr sein eigener Boss zu sein und noch wusste ich auch gar nicht, wohin mich das alles führen würde. Ich versuchte es mit meinem Wort für 2018Go with the flow“ leichter gesagt als getan, wenn man im Grunde ein Kontrollfreak ist. Ursprünglich hatte ich geplant die drei Monate Sommer ganz dem Ausbau meiner Selbstständigkeit zu widmen. Am Ende hat das nicht so gut geklappt, da ich so mit dem Unterrichten von Yoga und dem Blog beschäftigt war, dass nicht sehr viel Zeit für neue Projekte blieb. Die Yogasaison 2018 war großartig. Ich konnte Augartenyoga, SUP Yoga und Rooftop Yoga noch weiter ausbauen, unterrichtete wieder am Feel Good Festival und rief mit Rooftop Yoga im Klyo & Brekfast ein neues Yogaevent ins Leben. Auch blogtechnisch blicke ich auf einige spannende und große Kooperationen im letzten Jahr zurück, die ich mir gar nie erträumt hätte.

So wie die Yogasaison Mitte September vorbei war, rückte Bali in immer greifbarere Nähe und am 4.10. hieß es auch schon: Tschüss Wien, Selemat Pagi Bali. In Bali angekommen blieb zunächst gar keine Zeit um anzukommen, denn ich musste mein erstes Yoga Retreat vorbereiten, das Anfang November in meinem home away from home stattfand. Danach kam auch ich auf Bali an und lernte meinen Alltag auf der Insel der Götter sehr schnell lieben. Ich bemerkte, dass es definitiv die richtige Entscheidung gewesen war hier zu überwintern und dass es mich vor allem auf der Stufe meiner persönlichen Weiterentwicklung wieder sehr weit bringen würde.

So jetzt sind wir bereits bei der persönlichen Ebene angekommen. In meinem Recap letztes Jahr habe ich geschrieben, dass ich noch ein bisschen näher zu mir gefunden habe. Heuer kann ich sagen, dass ich wirklich zu mir gefunden habe – vor allem im letzten Drittel des Jahres. Bali war für mich schon immer ein Ort der Selbstfindung, Selbstentdeckung und persönlichen Weiterentwicklung und auch dieses Mal war es genau so. Gefunden hatte ich mich zwar bereits vor einiger Zeit aber ab und zu hatte ich noch das Gefühl steckengeblieben zu sein und nicht weiterzukommen. Dieser Knoten wurde auf Bali aufgelöst. Ich habe endlich mit täglichem Journaling und Meditation begonnen und mir meine ganz eigenen täglichen Rituale von Selfcare geschaffen. Das hat mir alles unglaublich auf meinem Weg zu mehr Selbstliebe geholfen, weswegen ich genau diese auch zum Thema für den Jänner 2019 gemacht habe. Ich fühle mich wohler in meiner Haut als je zuvor, weiß genau was mir gut tut und was nicht und wo ich in meinem Leben hin will und wo nicht. Ich weiß auch, dass dieser Trend 2019 anhalten wird.

Mein Wort 2019

„Neues“ 2016
„Create“ 2017
„Go with the flow“ 2018

„Grow and continue to flow“ 2019

Ich muss sagen, dass ich mein Wort für 2018 vielleicht nicht ganz so gut umgesetzt habe, wie ich es vielleicht geplant hatte. Ich stresste mich nach wie vor sehr oft, genoss die Reise oft nicht so sehr, sondern war in Gedanken schon in der Zukunft und ungeduldig, wenn sich meine Träume nicht sofort verwirklichten. Erst gegen Ende des Jahres 2018, im Grunde mit Bali begann ich ein bisschen mit dem Flow zu gehen und dem Leben auch mehr zu vertrauen. Und weißt du was das erstaunliche dabei war? Je mehr ich das machte, desto mehr geschahen auf einmal Dinge, die gerade genau in mein Leben passten. Deshalb möchte ich mit dem Flow, mit dem ich begonnen habe weitermachen bzw. mich noch mehr darauf einlassen, auch wenn ich weiß, dass das eine Herausforderung werden wird. Außerdem möchte ich 2019 wachsen. Zum einen beruflich, denn 2019 wird das erste Jahr in dem ich komplett selbstständig sein werde. Zum anderen aber auch persönlich. Ich beschäftige mich gerade so viel mit meiner persönlichen Weiterentwicklung, sei es im Yoga, in der Meditation oder auf psychologischer Ebene – das möchte ich noch mehr vertiefen und weiterentwickeln. Ich werde mir am Anfang eines jeden Monats sowohl beruflich als auch persönlich und privat jeweils 2-4 Ziele setzen, die ich am Ende des Monat erreicht haben möchte, um so meinen Wachstum auch zu verfolgen. Außerdem werde ich 2019 jedes Monat ein Buch lesen, das mich beim Erreichen meiner Ziele unterstützt.

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Ziele, Pläne,Werte & Träume für 2019

Zu Beginn des Jahres 2018 habe ich mit ein Notizbuch zugelegt, indem ich meine Gedanken und Ziele für das Jahr 2018 aufgeschrieben habe. Leider habe ich dieses Notizbuch in Österreich gelassen, deshalb weiß ich nicht genau was sie waren und ob ich sie auch alle verwirklicht habe. Ich bin mir aber sicher, dass das bei einigen der Fall war aber ein paar andere noch darauf warten in die Tat umgesetzt zu werden und das ist auch okay. Alles zu seiner Zeit.
Auch 2019 gibt es wieder so einiges das ich vorhabe. Beruflich freue mich mich auf die Veröffentlichung meines Buches, auf ganz viel Outdoor Yoga in Wien, auf mein neues SUP Yoga Projekt, weitere Yoga Retreats und so einiges, dass ich zu gegebenem Zeitpunkt mit dir teilen werde. Jedenfalls soll es ein Jahr des Wachstums werden.

Ansonsten habe ich auf einer Seite noch einmal meine Werte für das kommende Jahr zusammengefasst, die so aussehen:

Immer wenn ich im kommenden Jahr das Gefühl haben sollte stecken geblieben zu sein, werde ich auf diese Notizen zurückgreifen und mir meine Werte, Ziele und Träume in Erinnerung rufen.

Hast du auch ein Wort für das neue Jahr? Was sind deine Ziele und Pläne? Oder haltest du davon nicht viel? Hinterlass mir gerne ein Kommentar, ich freu mich über Austausch und wünsche dir einen ganz wundervollen Start ins neue Jahr.

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