Eine Insel, ein Jahr später, eine Million Veränderungen. So wie ich Bali von meinem Aufenthalt im April 2016 kannte, so ist es heute nicht mehr. Was das in mir ausgelöst hat und wie ich mit den Veränderungen umgehe, erzähle ich euch heute.
Bali, Canggu, April 2016 – einen Tag nach meiner Ankunft auf der Insel fahre ich das erste Mal mit meinem Fahrrad durch den Ort und erkunde die Gegend. Ich fühle mich sofort zu Hause. Endlose Reisfelder, lange beinahe menschenleere Strände, ein paar Hipster-Cafes mit grandiosem Essen, Yogis, Kokosnüsse, gechillte laid-back Vibes.
Bali, Canggu, September 2017 – zuerst versuche ich die Veränderungen zu ignorieren und so zu tun als wäre alles wie immer. Bei einem geplanten Besuch von Old Man’s muss ich es mir aber schlussendlich eingestehen. In mir steigt ein Gefühl von Traurigkeit, Enttäuschung, Ohnmacht und Wut hoch. Mein home away from home hat sich verändert – sogar sehr. Angekommener Pauschaltourismus, Luxushotels in the making, Parkplätze statt Reisfelder, too much Instagram, Müll, Beachclubs, nervenaufreibender Verkehr.
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