Alltag als Yogalehrerin

Mein Alltag als Yogalehrerin

Okay du hast dich also dazu entschieden, dich als Yogalehrer selbstständig zu machen. Aber wie sieht denn eigentlich der Alltag eines Yogalehrers aus? Das ist wahrscheinlich von Person zu Person verschieden und hat wohl auch viel damit zu tun, ob man den Beruf nebenberuflich ausübt oder ausschließlich als Yogalehrer arbeitet. Um eine Vorstellung zu bekommen, möchte ich dir heute einen kleinen Einblick in meinen Alltag als Yogalehrerin geben

Mein Alltag als Yogalehrerin

Alltag als Yogalehrerin

Unterricht

Da ist zum einen natürlich das Unterrichten der Yogaklassen. Bei mir ist das Unterrichtspensum immer sehr unterschiedlich. Es gibt Zeiten, da unterrichte ich täglich mehrere Gruppenstunden und dann wieder Zeiten, wo es weniger ist. Dazu kommen natürlich noch Privateinheiten, Workshops oder auch Yogastunden für Unternehmen.  Eine Einheit dauert für gewöhnlich nur eine Stunde und 15 Minuten. Da ich Vinyasa Flow unterrichte, wo jede Stunde unter einem anderen Motto steht, bedarf es aber für jede Stunde schon ein bisschen Vorarbeit. Mal liegt der Fokus auf Backbends, mal auf Hüftöffnung. Zwischendurch mache ich auch Yogastunden in deren Mittelpunkt eines der vier Elemente steht. Passende Playlists müssen auch zusammengestellt werden. Ich liebe die Vorbereitung der Stunden, da ich hier kreativ sein kann.  Die Stunde muss ich natürlich auch selbst ein paar Mal durchmachen, um zu sehen, ob alles zusammen passt und mir den Ablauf einzuprägen.

Yogablog & Social Media

Ich unterrichte allerdings nicht nur, sondern habe auch meinen Yogablog, das überrascht dich jetzt oder? :) Da fließt auch viel Zeit hinein. Ideen müssen gefunden, Texte geschrieben und Fotos geshootet werden. Viel Zeit geht außerdem in Social Media wie Facebook, Instagram, Pinterest und YouTube.

Eigene Praxis und Weiterbildung

Wie in jedem Beruf lernt man auch als Yogalehrerin nie aus. Deshalb lese ich viel und versuche regelmäßig Workshops zu besuchen. So erweitere ich nicht nur ständig mein Wissen, sondern sammle auch wieder neue Ideen.  Wie heißt es so schön „practice what you preach.“ Nur das was ich selbst praktiziere kann ich auch an meine Schüler weitergeben. Ich merke, dass die Qualität meines Unterrichts nachlässt, wenn ich selbst nicht genügend Zeit für meine Praxis aufwende. Dafür besuche ich auch sehr gerne Stunden von anderen Lehrern. Denn das tolle dabei ist, dass ich so meinen Kopf ausschalten und mich dem meditativen Part von Yoga widmen kann. Das entspannt und hilft mir dabei meine Kraftreserven wieder aufzutanken.

Organisatorische Arbeit & Marketing

Leider besteht ein großer Teil auch aus organisatorischer Arbeit. So schön es wäre, vom bloßen Wunschdenken füllen sich die Klassen leider nicht. Deshalb verbringe ich viel Zeit mit Marketing und damit mir Gedanken darüber zu machen, wie ich mich als Yogalehrerin vermarkten und von den anderen Lehrern abheben kann. Auch Buchhaltung muss gemacht werden. Was mir als eher mäßiges Zahlengenie stets ein Dorn im Auge ist.

 

So jetzt kennt ihr meinen Alltag als Yogalehrerin und wisst wie es aussehen könnte, wenn man sich dazu entschließt als Yogalehrerin selbstständig zu werden. Sind noch andere Yogalehrer unter euch? Wie sieht euer Alltag aus? Ich bin neugierig und auch immer auf der Suche nach Anregungen für meinen.

Alltag als Yogalehrerin

 

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