Logischer Lebensstil

Warum auch ein yogischer Lebensstil im Grunde Balance bedeutet

Das ist aber nicht yogisch……“ Ein Satz den viele Yogis in einer Diskussion, in der es um Themen wie Fleisch, Alkohol oder Genuss ging, wohl schon gehört oder vielleicht sogar schon gesagt haben. „Sagt wer?“ sage ich. Was „yogisch leben“ bedeutet, warum ich nichts vom Verurteilen der Leben anderer Yogis halte, Genuss essentiell ist und es im Leben nur um die richtige Balance geht….

Logischer Lebensstil

Yogischer Lebensstil

„Entering the yoga lifestyle means committing to living life fully and to performing actions mindfully. It means adopting a non-judgmental state and being open to letting go of the ego and embracing a spiritual journey.“

Auf diese Definition bin ich gestossen, als ich für diesen Beitrag recherchiert habe und ich muss sagen, sie gefällt mir gut und trifft es in meinen Augen wunderbar. Einen yogischen Lebensstil zu führen, bedeutet nicht, nie zu feiern, nie Fleisch zu essen oder nie einfach zur faul zu sein, Chips zu essen und zu genießen. Einen yogischen Lebensstil zu führen bedeutet, das Leben zu leben und in jeder Hinsicht achtsam zu handeln und achtsame Entscheidungen zu treffen. Es bedeutet, nicht zu verurteilen, offen zu sein, sich vom Ego zu befreien und die Reise zu genießen.

„Das ist aber nicht yogisch…“

Mit diesen Worten wird dann oft mit dem Finger auf andere gezeigt. Aber warum? Weil sie etwas tun, das man vielleicht insgeheim auch gerne tun würde, aber sich nicht traut? Oder weil sie etwas tun, das man selbst nicht versteht? Oder weil es in unserer Gesellschaft eben einfach üblich ist über andere zu tratschen? Warum auch immer….Yogisch zu leben bedeutet auch nicht zu verurteilen und anderen offen gegenüber zu treten. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir etwas nicht verstehen oder ob wir es insgeheim auch gerne tun würden aber es uns einfach nicht trauen.

Nicht zu urteilen ist nicht immer einfach, das weiß ich selbst nur zu gut, denn eine meiner Schattenseite ist es, dass ich oft vorschnell urteile und mir Meinungen über andere bilde. Anstatt mit dem Finger auf andere zu zeigen und hinter vorgehaltener Hand darüber zu tuscheln, wie nicht yogisch manche doch sind, wäre es besser daran zu arbeiten vorurteilsfreier zu werden. Ich für meinen Teil mache das jeden Tag.

Logischer Lebensstil

Genuss ist essentiell – es geht um die Balance

Genuss ist nicht nur schön, sondern auch notwendig. Es ist nämlich die Balance, um die es wirklich geht und die ausschlaggebend ist. Ich kann keine Balance finden, wenn ich auf alles verzichte und mich jeden Tag selbst geißle. Außerdem tun mir meine Mitmenschen (insbesondere mein Freund) leid, die die Frustration und schlechte Laune als Auswirkung meiner Selbstgeißelung, zu spüren bekommen.

Im Yoga geht es im Grunde immer um Balance und Ausgleich. Balance zwischen Shiva und Shakti. Balance zwischen Yin und Yang. Balance im eigenen Körper und im Geist. Balance zwischen den Elementen. Das Entstehen einer solchen Balance ist aber gar nicht möglich, wenn man auf für sich fundamentale Dinge verzichtet. Diese fundamentalen Dinge sind für jeden unterschiedlich.

Some days you eat salad and go to the gym. Some days you eat cupcakes and refuse to put on pants. It’s called balance.

Das ist einer meiner Lieblingssprüche und ich lebe auch nach diesem Motto. In diesem Sinne finde ich es vollkommen okay nach meiner gerade überstandenen anstrengenden Yogastunde ein paar Chips zu verdrücken oder gerade an grauen Herbsttagen einfach nicht von der Couch aufzustehen und den ganzen Tag faul zu sein, zu lesen und dabei jede Menge zu snacken.

Am liebsten mag ich momentan übrigens die Kelly’s Kichererbsenschips. Die haben nicht nur 50% weniger Fett und sind gebacken statt frittiert, sondern versorgen mich auch noch mit Protein und sind vegan. Große Liebe!

Wie siehst du das? Was ist für dich ein yogischer Lebensstil? Ich freu mich auf eure Meinungen zum Thema.

In freundlicher Zusammenarbeit mit Kelly’s

Logischer Lebensstil

Logischer Lebensstil

 

5 Comments

  • Was für ein schöner Blog und interessante Artikel.
    Danke für das Teilen. Man kann wirklich viel für sich mitnehmen.
    Bis jetzt habe ich mich immer entspannt, indem ich zur Fussreflexzonenmassage gegangen bin.
    Vielleicht sollte ich mich endlich auch mal an Yoga heranwagen.

  • Hallo,
    ich mache schon seit ein paar Jahren Yoga. Für mich ist es die perfekte Ergänzung zum Surfen. Yoga bringt tatsächlich Balance in mein Leben.
    Vielen Dank für den tollen Artikel, der dies nochmal bestätigt hat.
    Liebe Grüße
    Daniela

  • Ich habe erst zu Weihnachten mit Yoga angefangen und lese mich jetzt langsam ein. So bin ich auch auf deinen Blog gestoßen. Das Vorurteilsfreie ist für meinen Beruf sehr wichtig, das heißt, das ich daran schon seit Jahren arbeite.
    Mein Primärziel ist es, dass meine Beweglichkeit wieder zunimmt und ich mir meine tägliche Zeit für mich selbst wieder nehme (und diese 20 Minuten auch gegen die Forderungen anderer an meine Zeit verteidige). Ich bin schon gespannt darauf, wie mir das im Alltag gelingt.
    Mir ist nachhaltiger Konsum wichtig – allerdings lebe ich nicht einmal vegetarisch. Tierische Produkte kommen auf den Tisch, wenn sie im Supermarkt wegen knappen MHDs im Abverkauf landen (bis auf Milch, Joghurt und Eier – die stehen immer auf der Liste).
    Und ja: es sind nicht alle Tage gleich und auch Achtsamkeit fällt mir im hektischen Alltag meist schwer. Zum Thema Gleichgewicht ist mein Hauptaugenmerk die Balance zwischne Nehmen und Geben zu finden, denn Geben fällt mir viel leichter. Allerdings stellt sich kein Gleichgewicht ein, wenn man „Nehmen“ schleifen lässt, denn das nimmt anderen die Möglichkeit zu „Geben“.
    Vielen Dank für deine Denkanstöße.

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