Yoga changed my life

Yoga changed my life

Als ich noch als Rechtsanwaltsanwärterin gearbeitet habe, suchte ich einen Ausgleich zu meinem stressigen Alltag. Diesen Ausgleich hab ich im Yoga gefunden. Am Anfang war ich noch der Meinung, dass Yoga nur mein neues Workout sein wird. Stärkung der Muskeln, bessere Flexibilität und eine neue Art meinen Körper in Form zu bringen. Weit gefehlt. Auf meiner Matte musste ich schon bald feststellen, dass hinter Yoga so viel mehr steckt als ein bloßes physisches Workout und diese Entdeckung gefiel mir.

Ungefähr einen Monat vor Aufbruch zu meiner Backpackingtour durch Südostasien ließ mich der Gedanke nicht mehr los das Ganze auch mit einem Yoga Teacher Training zu kombinieren. Ich hab ein wenig mit mir gehadert, da ich nicht sicher war ob das nicht zu viel an Intensität für mich wäre. Außerdem war meine Route schon geplant und die Absolvierung des Teacher Trainings hieß auf zwei meiner geplanten Länder zu verzichten. Da der Gedanke aber einfach nicht mehr wegging, habe ich ihm nachgegeben und spontan vor meiner Abreise das Yoga Teacher Training bei Santosha in Bali gebucht. Und ich habe es keinen Moment bereut. Die Erfahrung war lebensverändernd und mein Entschluss das Yoga Teacher Training zu absolvieren goldrichtig.

Ich glaube es ist kein Zufall, dass ich Yoga genau in einem Moment des Umbruchs für mich entdeckt habe. Ich wollte schließlich beruflich neue Wege gehen und mein Leben verändern. Yoga hat einen großen Teil dazu beigetragen und wird auch einen großen Platz in meinem neuen Leben einnehmen. Welcher Platz genau das sein wird, werde ich euch bald erzählen.

Wie hat Yoga also mein Leben verändert:

Ich bin toleranter und freundlicher gegenüber meinen Mitmenschen

„Bleib auf deiner Matte,“ sag ich mir und meinem persönlichen Umfeld in Alltagssituationen immer wieder. Früher war ich ein Mensch, der liebend gern in einem Gastgarten gesessen ist und sich über vorbei gehende Menschen das Maul zerrissen hat. Seitdem ich Yoga praktiziere bin ich meinen Mitmenschen gegenüber aber viel toleranter und freundlicher geworden, auch wenn ich zugeben muss, dass es mir in Wien noch oft schwer fällt. Ist doch vollkommen egal, ob jemand dick ist oder einen fürchterlichen Kleidungsstil hat. Es geht mich nichts an und hat mich auch nicht zu kümmern. Ich versuche daher mehr nach dem Motto „leben und leben lassen“ durch die Welt zu gehen und eben auf meiner Matte zu sein. Ich war früher auch eher unterkühlt, wenn nicht sogar unfreundlich zu fremden Leuten. Jetzt versuche ich jedem Menschen mit einem Lächeln zu begegnen auch wenn das in Österreich leider nicht so oft erwidert wird.

Ich höre öfter auf mein Herz

Wenn man ein wenig in sich hinein horcht weiß man eigentlich genau was man will, was man braucht und wohin man in seinem Leben gehen möchte. Leider machen der Kopf und die Vernunft einem dann oft einen Strich durch die Rechnung und versuchen Herzenswünsche zu verschleiern oder gar zu unterdrücken. Wir alle haben schon mal gesagt: „Ich würde sooo gerne, aber ich kann nicht weil…….“ Ausreden und Ausflüchte für Herzenswünsche sind kinderleicht zu finden und hindern einen oft daran das zu tun was man wirklich möchte. Aber in Wahrheit kann man alles tun was man will, man muss nur seinem Herz folgen. Hätte ich das nicht getan, würde ich noch immer unzufrieden in einer Anwaltskanzlei sitzen, mich die ganze Woche auf Freitag freuen und am Sonntag missmutig auf der Couch sitzen weil am nächsten Tag schon wieder Montag ist.

Ich weiß jetzt was im Leben wirklich wichtig ist

Lange habe ich Glück und Zufriedenheit in materiellem Besitz gesucht. Beides wollte sich dadurch aber nie einstellen. Yoga hat mir gezeigt dass ich bereits alles bin und habe, was nötig ist. Yoga hat bei mir ein Gefühl innerer Freiheit gegeben und mir gezeigt, dass man Momente und nicht Dinge sammeln soll.

Ich komme mit meinen Ängsten besser klar

Das Ziel von Yoga ist es, nicht mehr von den Gedanken beherrscht zu werden. Um das zu erreichen praktiziert man Asana, Meditation und Pranayama. Wenn sich Ängste oder negative Gedanken wiedermal in meinen Kopf schleichen, versuche ich meine Gedanken wie ein Außenstehender neutral zu beobachten ohne sie zu bewerten. Dadurch gelingt es mir einen gewissen Abstand zu meinen Gefühlen aufzubauen. In Stresssituationen praktiziere ich außerdem beruhigende Atemübungen, um mich selbst wieder runter zu bringen. Klar ist beides nicht immer einfach. Aber ich übe und merke von Mal zu Mal Fortschritte.

 

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