Yoga & Juliet, Cartagena

Kolumbien – Besuch im Land des doch nicht so guten Kaffees

Last but not least möchte ich euch noch ein paar Einblicke in unsere Kolumbien Reise geben.

Kolumbien

Ursprünglich wollten wir die Reise zu den Galapagos Inseln mit Peru kombinieren. Aus mehreren Gründen haben wir uns schlussendlich dagegen und für Kolumbien entschieden. Eine Wahl, die ich nicht bereut habe. Der Tourismus steckt noch in den Kinderschuhen. Das Land ist unbeschreiblich vielfältig und die Menschen wahnsinnig gastfreundlich. Englisch kann hier noch kaum einer. Da sich mein spanisch auf: „Aya caramba“ beschränkt, mussten wir uns mit Händen und Füßen verständigen. Hat auch geklappt. Obwohl das Land recht klein ist, gibt es jede Menge zu sehen. Wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual und so haben wir uns am Ende für einen stimmigen Mix aus Stadt, Karibikstrand, Regenwald und Bergen entschieden.

Yoga & Juliet, Kolumbien, Palomino, Palme

Bogota

Start und Ende der Reise war die 7 Millionen Metropole Bogota. Ich bevorzuge europäische und nordamerikanische Großstädte und habe mir deshalb nicht sehr viel von der südamerikanischen erwartet. Am Ende war es zwar besser als gedacht, noch einmal hin müsste ich aber nicht. Es gibt definitiv ein paar Ecken wie Usaquen oder die Zona Rosa, die sehenswert sind. Aber es gibt auch genauso viele Ecken, die es nicht sind. Für mich haben die zwei Tage gereicht. Wobei man vermutlich ein bisschen mehr Zeit bräuchte, um sich in Bogota einzugewöhnen und die wirklich schönen Ecken zu entdecken.

To Do:

  • Artisan Market in Usaquen mit Handtaschenshopping
  • Ceviche essen in der Cevicheria
  • die Tauben am Plaza de Bolivar füttern
  • bei Schönwetter eine Radtour machen oder auf den Monserrate fahren

Where to stay:

Exe Bacata Bogota

Amazonas

Die Zeit im Amazonas hat mich nachhaltig beeindruckt. Deshalb habe ich darüber auch einen eigenen Beitrag verfasst.

Minca

Der Ort Minca wirkt wie ein Aussteigerdorf für Hippies, die auf irgendeinem Trip hängengeblieben sind. Nicht sehr ansehnlich aber die Natur und die beginnende Sierra Nevada rundherum dafür umso mehr. Wir haben uns dazu entschieden den Ort zu besuchen, da er der Beginn des Kaffeedreiecks ist und wir es nicht geschafft hätten ins Zentrum desselben zu fahren. Und was ist ein Besuch des Kaffeelandes schlechthin ohne einen Abstecher auf einer Kaffeeplantage. Fun Fact am Rande. In Kolumbien haben wir in Summe vielleicht zwei Mal guten Kaffee getrunken, denn so wie sie es in Sri Lanka mit dem Tee handhaben, wird in Kolumbien beinahe sämtlicher erstklassiger Kaffee exportiert. Der zweit- und drittklassige hingegen bleibt im Land.

To Do:

  • Kaffeeplantage Victoria
  • Wandern
  • Wasserfall Pozo Azul
  • Essen im Duni

Where to stay:

Leider keine Empfehlung, da unsere Unterkunft nicht gerade sauber war und uns mit Bettwanzenstichen an den Beinen beschenkt hat.

Palomino

Nach den vorangegangenen Anstrengungen gönnten wir uns hier zwei Tage Luxushotel am Karibikstrand. In den Ort haben wir es nicht geschafft. Der Privatstrand und die eisgekühlten Kokosnüsse machten das Verlassen des Hotelgeländes schlichtweg unmöglich. Entspannung und Erholung pur!

To Do:

  • Sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen
  • Kokosnüsse schlürfen
  • Laufen am Strand

Where to stay:

Aite Hotel

Cartagena

Cartagena ist ebenfalls an der Karibikküste Kolumbiens gelegen. Und genau so wie Cartagena stelle ich mir die Karibik auch vor. Salsa an jeder Ecke, bunte, leicht verfallene Häuser, schwüle, drückende Hitze und die ansteckende Lebensfreude der Einheimischen überall spürbar. Die Altstadt ist Anlaufpunkt vieler Karibikkreuzfahrten und demnach schon sehr touristisch. Das wirkt sich aber auch positiv auf gewisse Annehmlichkeiten aus. Denn endlich gab es wirklich gutes Essen und himmlischen Kaffee.

To Do:

  • Sich in den Gassen mit bunten Häusern verlieren und nach dem perfekten Haus passend zum Outfit für ein Erinnerungsfoto suchen
  • Essen im La Perla
  • Kaffe im Epoca
  • nicht nur im Zentrum bleiben sondern auch Getsemani einen Besuch abstatten
  • Mojito und Sonnenuntergang im Cafe del Mar

Where to stay:

Pizzaro Boutique Hotel

Fazit

Die 10 Tage in Kolumbien waren der perfekte Start unserer Reise. Auf unserer gewählten Route konnten wir einen guten Einblick in die Vielfalt des Landes erhaschen und ich hätte mir kein besseres und gastfreundlicheres Land für mein erstes Mal Südamerika wünschen können. Auch wenn es in Kolumbien nach wie vor einiges an Ärgernissen (Raub, Drogen etc) gibt, fühlte ich mich nie unsicher. Im Gegenteil. Meiner Mama wurde am Flughafen sogar ihr liegengelassenes Ipad nachgetragen. Das einzige was ich als Fast-Vegetarier schwierig fand war das Essen. Wenn man nicht immer geschmacklosen Reis mir Gemüse essen möchte, hat man kaum eine Auswahl. Aber da ich mir von der Reise keine kulinarischen Höhepunkte a la Bali erwartet hatte, war auch das leicht verdaulich. Ein Land das mich definitiv wiedersehen wird. Vielleicht zum Salsa lernen? Davor lerne ich aber noch ein paar Brocken mehr spanisch.

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