Journaling Praxis

Journaling 101 und Beispiele aus meiner Journaling Praxis

Bis ich meine Journaling Routine aufgebaut habe, hat es ein bisschen gedauert und ich musste erst ein paar Sachen rausfinden und genau die möchte ich heute mit dir teilen – mein persönliches Journaling 101 für deine Journaling Praxis...

Journaling Praxis

Journaling 101 – für deine Journaling Praxis

Schaffe dir einen Sacred Space

Versuch nicht zwischen Tür und Angel dein Journal rauszufischen und schnell ein paar Worte hineinzuschreiben, mach ein kleines, schönes Ritual daraus. Ich liebe es zum Beispiel in der Früh gemeinsam mit meinem Kaffee und einer relaxten Playlist. Ich kenne aber auch andere, die lieber am Abend zu einer Tasse Tee und Kerzenschein schreiben. Finde für dich heraus, was für dich stimmig ist und dann schaff dir deinen sacred space zum Journaling und mach es dir dabei so richtig gemütlich

Finde deinen Journaling Stil

6-Minuten Journal, Journaling Übungen oder einfach intuitiv drauf los schreiben? Finde deinen Stil. Das muss auch nicht immer der gleiche sein bzw. kann sich der Journaling Stil und die Vorlieben mit der Zeit entwickeln. Gib dir Zeit und spür in dich rein.

Setz dich nicht unter Druck

Du musst nicht jeden Tag schreiben, setz dich nicht unter Druck, wenn du es einmal einen Tag nicht schaffst oder keine Lust hast. Natürlich ein bisschen Comittment gehört schon dazu und wenn du ein paar Tage so gar keine Lust zu schreiben hast, schadet es vermutlich nicht, dich einmal zu zwingen, um die Routine nicht wieder ganz zu verlieren. Aber mach dir keinen Druck dabei und verurteile dich nicht dafür, wenn du es einmal ausfallen lasst, das ist total okay.

Nimm dir kein Blatt vor den Mund

Versuch nicht in deinem Journal höflich zu sein oder dich zu zensieren. Nimm dir kein Blatt vor den Mund. Lass alles raus. Es ist dein Journal, das keiner zu Gesicht bekommen wird und es tut so gut einfach einmal alles rauszulassen und von der Seele zu schreiben.

Erinnere dich warum und passe deine Journaling Methode gegebenenfalls an

Wenn dir deine Art zu schreiben einmal nicht mehr zusagt oder es sich wie eine Last für dich anfühlt, erinnere dich daran zurück, warum du zu schreiben begonnen hast und suche nach neuen Wegen, wie du wieder Spaß in deine Journaling Praxis bringen kannst.

Beispiele aus meiner Journaling Praxis

Begonnen habe ich, wie bereits in meinem letzten Beitrag erwähnt mit diesen drei Fragen:

  • 3 Dinge für die ich heute dankbar bin
  • 3 Dinge die heute großartig machen/waren
  • Affirmation für den Tag

Mit der Zeit habe ich begonnen ganz intuitiv zu schreiben und schreibe mittlerweile das auf, was mir gerade am Herzen liegt.

Ich versuche jeden Tag in der Früh zum Journal zu greifen und ein paar Zeilen zu schreiben. Mal ist das mehr und mal weniger. Vor allem in sehr intensiven Phasen oder wenn mir etwas schwer im Magen oder am Herzen liegt greife ich oft zwischendurch zu meinem Journal und schreibe das auf. Das hilft mir wieder Klarheit zu bekommen und eine Distanz zu schaffen.

Ich verwende aber auch oft Tools und gewisse Fragen, wenn ich bestimmte Bereiche meiner Persönlichkeitsentwicklung vertiefen möchte.

Etwas was ich einmal im Monat mache ist, mir meine Ziele für das kommende Monat aufzuschreiben und meine Ziele des Vormonats zu reflektieren.

Herzensempfehlung – meine liebe Freundin Simone Stocker hat ein großartiges Journal ins Leben gerufen. Das Blossome Journal, das du auch auf den Bildern sehen kannst, für eine bewusste Reise zu dir selbst.

Hier findest du die letzten beiden Beiträge zum Thema Journaling

25 Fragen zu Selbstentdeckung

Warum du mit Journaling beginnen solltest und wie

Journaling beginnen

 

 

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