Für das neue Jahr hab ich mir eine neue Yoga Serie überlegt. Ich möchte dir jedes Monat eine komplexere Yoga Position vorstellen und dir dabei helfen, sie zu meistern. Den Anfang macht die Yoga Krähe oder auch bekannt als Crow Pose (Bakasana).
Yoga Krähe 101
Die Krähe gehört zur Gattung der Armbalance Asanas. Sie fordert nicht nur unsere Kraft, Flexibilität und Koordination sondern bringt uns auch dazu, im Moment zu sein, da wir es vermeiden wollen auf die (Pardon) Fresse zu fallen.
Die Krähe ist meistens die erste Yogahaltung, die wir lernen, bei der wir das Gefühl haben fliegen zu können. Ab dem Moment in dem wir sie gemeistert haben, sind alle Türen für weitere Armbalancen und Umkehrhaltungen geöffnet. Es mag am Anfang vielleicht frustrierend sein, wenn man es nicht gleich schafft, aber wenn man einmal abgehoben ist, macht es so viel Spaß.
Beteiligte Körperbereiche:
- Arme und Handgelenke
- Ellbogen und Schultern
- Bauchmuskeln
- Beine
Vorbereitung für die Krähe
Chaturanga
Chaturanga kann man quasi als Basis für die Krähe bezeichnen. So gehts: Starte in einer Plank Position. Verlagere dein Gewicht auf deine Zehenspitzen und beweg dich so mit dem ganzen Körper ein wenig nach vorne. Beuge deine Ellbogen und senk bis knapp über dem Boden ab. Wichtig ist, dass deine Ellbogen ganz knapp am Körper bleiben und nicht nach außen hin ausweichen. Aktiviere deinen Trizeps dafür. Die Oberarme sollen einen rechten Winkel mit deinen Unterarmen bilden. Achte darauf, dass dein gesamter Oberkörper eine gerade Linie bildet. Halte für drei Atemzüge.
Anjaneyasana – Low Lunge
So gehts: Komm in den herabschauenden Hund. Steig mit deinem rechten Fuß zwischen die Hände. Bring dein linkes Knie auf den Boden. Stütz dich diesmal mit deinen Händen am Oberschenkel ab und drück deinen Oberschenkel nach vorne so, dass dein Becken hier noch mehr Richtung Boden absenken kann. Wiederhole auf der anderen Seite.
Malsana
Wenn du in einer Yogaklasse bist, weißt du wahrscheinlich, dass das oft die Position ist die vor der Krähe gemacht wird. Es kommt ganz auf die Dehnbarkeit deiner Hüften an, ob diese Position sehr einfach oder super frustrierend für dich ist. So gehts: Stell dich ein bisschen mehr als hüftbreit hin. Zehen zeigen nach außen. Komm langsam Richtung Boden. Fersen bleiben ebenfalls am Boden. Bring die Hände in Gebetshaltung vor deine Brust und drück mit deinnen Ellbogen die Oberschenkel nach außen, um noch mehr Hüftöffnung zu erzeugen.
Utkatasana
Sowohl bei der Krähe als auch bei Utkatasana sind die Beine aktiv und gebeugt. Deshalb ist diese Haltung ebenfalls eine optimale Vorbereitung. So gehts: Komm in Tadasana. Deine Füße berühren sich. Beug deine Beine und setz dich in einen imaginären Stuhl. Arme strecken nach oben aus. Zieh den Nabel Richtung Wirbelsäule. Schultern weg von den Ohren. Halte für 5-10 Atemzüge. Achte darauf, dass dein Brustraum geöffnet bleibt.
Prasaritha Padottanasana
Bei dieser Haltung bekommst du ein Gefühl dafür, wie es ist auf dem Kopf zu stehen. Bei der Krähe stehst du zwar nicht wirklich am Kopf, es fühlt sich allerdings so an und je fortgeschrittener du wirst und je höher dein Po nach oben geht, desto mehr verlagert sich das Gewicht deines Oberkörpers auch nach vorne. So gehts: Stell dich breitbeinig auf. Zehen zeigen leicht nach innen, Fersen nach außen. Bring die Hände zu deinen Hüften und spann deine vordere Oberschenkelmuskulatur an. Mit der Ausatmung beugst du dich mit geradem Rücken nach vorne. Zum Schluss platzierst du deine Hände am Boden und wanderst nach hinten. Vielleicht bringst du deinen Scheitel auf den Boden. Verlagere das Gewicht eine Spur auf deine Zehen. Halte hier für 5-10 Atemzüge.
Schritt für Schritt in die Kähe
Das gesamte Gewicht liegt auf den Armen und Handgelenken. Die größte Herausforderung ist es, nicht umzufallen (ist mir selbst auch etliche Male passiert, macht aber auch nix). So gehts: Hocke dich auf deine Yogamatte. Strecke beide Arme vor deinen Körper und spreize die Finger. Winkle die Arme ab und platzieren die Hände mit den gespreizten Fingern auf der Matte. Bring die Knie zu deinen Achselhöhlen. Die Beine sollten fest am Oberkörper anliegen. Jetzt verlagerst du dein Gewicht langsam in die Hände, bis deine Füße von der Matte abheben. Du kannst beide Füße gleichzeitig oder auch nacheinander in die Luft bringen. Atme aus, wenn du merkst, dass die Zehen sich langsam lösen und du zu fliegen beginnst. Versuche die Balance zu halten. Atme gleichmäßig. Um wieder aus der Übung zu kommen, verlagere dein Gewicht langsam wieder nach hinten, um wieder in der Hocke zu landen.
Tipps
- Achte darauf, dass deine Hände schulterweit auseinander sind und das Gewicht gleichmäßig verteilt ist
- Versuch deine Knie so weit oben wie möglich an deinen Oberarmen zu platzieren, am besten ganz nah bei den Achselhöhlen. Wenn es dir schwer fällt, kannst du auch mit einem Block starten, auf den du dich mit den Füßen stellst
- Zieh zuerst die Muskeln zusammen und dich erst dann hoch! Die Knie drücken in die Oberarme. Die Oberschenkelinnenseiten sind aktiv und ziehen zueinander. Die Ellbogen sind aktiv und ziehen zueinander. Durch die Kontraktion der Muskeln fällt das hochziehen leichter.
- Verlagere das Gewicht nach vorne! Wenn du Angst hast zu fallen, leg dir einen Polster unter das Gesicht.
- Atme und denk nicht daran zu Fallen.
Flow für die Krähe
Dieser 15-minütige Flow beansprucht alle für die Krähe notwendigen Muskel. Matte ausrollen, mitmachen und zur Krähe abheben!
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Holaaa julieta!!!
Sooo cool!!!! Maaa, mich freuts so, dass du mit allem was du machst so erfolgreich bist!!! hab voll lust wieder mal zu dir zu kommen, ich hoffe ich schaffs bald cu baaald!!!!