8 Tipps für das perfekte Yogafoto

Vorweg muss gesagt werden, dass ich noch vor ungefähr zwei Jahren eine absolute Niete war was Fotos anbelangt, aaaaber mit ein bisschen Technik, Auge & Übung gelang es mir meine Fotokünste sowohl vor als auch hinter der Kamera zu verbessern. Da ich sooft gefragt werde, wie meine Fotos entstehen, dachte ich es ist an der Zeit ein paar der Tipps für das perfekte Yogafoto, die ich mir in den letzten Jahren angeeignet habe, an dich weiterzugeben.

8 Tipps für das perfekte Yogafoto

Licht –  It’s all about the light baby

Licht ist einer der wichtigsten Faktoren beim Fotografieren. Am schönsten ist es entweder ca. eine Stunde vor dem Sonnenuntergang zur Golden Hour oder kurz nach Sonnenaufgang. Zu Mittag hingegen ist das Licht oft zu hart, was für unschöne Schatten und Kanten in deinem Gesicht sorgen kann. Ich finde es schön, wenn das Gesicht von der Sonne angeleuchtet wird. Am Abend mag ich auch Fotos gegen die Sonne sehr gern, das gibt dem Foto ein ganz besonderes Flair. Dein Fotograf sollte darauf aufpassen, dass er keinen Schatten wirft, der im Bild zu sehen ist, das wäre schade um das schöne Foto. Probier hier am besten aus, und spiel mit dem verschiedenen Facetten des Lichts.

Die richtige Pose – Strike a pose

  1. Nicht jede Pose sieht auf einem Foto gut aus.
  2. Nicht jede Pose sieht in jeder Umgebung gut aus.

Wenn du noch nicht so viel Erfahrung mit Fotografieren hast, kann es helfen dich erstmal durch Pinterest zu scrollen. Auf meinem Profil habe ich eine Seite nur für Yoga Photography eingerichtet. Hier hole ich mir selbst regelmäßig Inspiration.

Beginn außerdem deine Umgebung zu analysieren. Welche Pose passt zu den Linien und Formen, die sich um dich herum befinden? Vielleicht kannst du sogar einen Gegenstand in dein Bild einbauen?

Auch hier gilt – Übung macht den Meister. Ausprobieren, ausprobieren und noch einmal ausprobieren.

Perspektive

Das gilt zwar nicht so sehr für dich, sondern eher für die Person hinter der Kamera aber du kannst es an sie weitergeben. Einfach dastehen und abdrücken reicht in den meisten Fällen nicht. Der Fotograf sollte sich schon bewegen, verschiedene Winkel und verschiedene Perspektiven ausprobieren, um die Pose perfekt in Szene zu setzen.

Bei einem vollen Rad oder einem Side Plank sieht es zum Beispiel oft gut aus, wenn das Foto von unten geschoßen wird, der Fotograf sollte sich dafür also am besten auf den Boden legen. Je mehr Einsatz desto besser.

Hintergrund

Wie bereits erwähnt sieht nicht jede Pose vor jedem Hintergrund gut aus, deshalb wähle deinen Hintergrund weise. Wenn du eine spektakuläre Pose machen möchtest reicht vielleicht ein sehr simpler Hintergrund, wenn im Hintergrund bereits viel passiert reicht vielleicht ein einfacher Meditationssitz.

Achte außerdem auf die Farben. Harmoniert der Hintergrund mit deiner Kleidung? Es wäre sehr schade, wenn du das Foto am Ende schrecklich findest, weil die Farben im Bild gar nicht zusammen passen.

Yoga & Juliet Bali Yoga Retreat Februar 2019

Nachbearbeitung

Mit dem Foto machen alleine ist es noch nicht getan, total viel passiert bei der Bearbeitung danach. Empfehlen kann ich euch dafür Lightroom. Außerdem verwende ich noch Apps wie VSCO oder Snapseed. Lightroom überfordert einen am Anfang wahrscheinlich. Ich hab mich zu Beginn durch jede Menge Tutorials gekämpft und hab es noch immer nicht ganz verstanden, befürchte ich. Es gibt mittlerweile schon jede Menge Presets im Internet zu erwerben. Wenn dir der Stil eines Blogger gefällt, spricht also nichts dagegen seine Presets zu kaufen. Mit der Zeit wirst du deinen eigenen Stil in die Bearbeitung einfließen lassen und deine eigene Bildsprache entwickeln. Die wird aber auch nicht immer gleich bleiben, sondern sich mit der Zeit immer wieder ändern. Sieh es als Spiel und hab Spaß dabei.

Vorher

NacherYoga Anfänger, Yoga & Juliet, Yoga Bali, Yoga Strand

Kümmere dich nicht um die Leute um dich herum

Leute können ja so dumm schauen, wenn du auf einmal anfängst mitten in der Stadt auf dem Kopf zu stehen. Entweder du entwickelst eine „Ich scheiß mir nix“ Mentalität oder (das mach ich sehr gerne) du stellst deinen Wecker ganz früh und bist als eine der ersten unterwegs. So gibt es kaum Zuschauer. Ich erinnere mich noch an ein Shooting in Dubrovnik. Wir sind um 5.00 Uhr losgezogen und bis auf ein paar Übergebliebene vom Vorabend war die Stadt menschenleer. Oder die Fotos in den Reisterrassen Ubuds, auch hier 5.00 Uhr Tagwache. Dafür wird man mit Fotos belohnt, auf denen sonst keine Menschen sind. Besser kann man es gar nicht treffen.

tegalalang rice terrace yoga bali ubud

Sei du selbst und kenne deine Grenzen

Versuch dich für Fotos nicht zu verbiegen und das meine ich jetzt zweideutig. Zwing dich zum einen nicht in Posen, für die dein Körper noch nicht bereit ist und sei zum anderen auch auf Fotos du selbst. Auch simple Posen sehen auf Fotos oft wunderschön aus – ich sag nur einfacher Meditationssitz. Im Gegenzug sieht es aber nicht so schön aus, wenn man sieht, dass du dich nur mit Mühe, Schmerz und Anstrengung in eine Pose zwängst. Keep it simple!

Yoga & Juliet #maximacomepass

Hab Spaß!

Setz dich nicht unter Druck und stress dich nicht damit. Lass dich von den Fotos anderer nicht einschüchtern, sondern inspirieren. Das wichtigste dabei ist noch immer Spaß zu haben. Denn so entstehen am Ende auch die schönsten Yogafotos.

Yoga & Juliet #maximacomepass

Das war jetzt nur ein erster kurzer Überblick. Wenn du noch mehr zu dem Thema wissen willst, lass es mich wissen. Ich hab noch jede Menge dazu auf Lager.

 

4 Comments

Leave a Reply

X
X
X