Ich hab euch ja bereits über Verletzungen beim Yoga und was das liebe Ego damit zu tun hat, erzählt. Leider kann Yoga nicht nur gut tun, sondern unserem Körper auch einen ziemlichen Schaden zufügen. Viel zu häufig gibt es Verletzungen, die durch Yoga bedingt sind. Deshalb geht es im heutigen Beitrag darum, wie du Verletzungen beim Yoga vermeiden kannst.
10 Wege wie du Verletzungen beim Yoga vermeiden kannst
Atme tief und achte auf die richtige Ausrichtung
Ich kann es nicht oft genug sagen, die Atmung ist das Wichtigste beim Yoga. Was denkst du, warum es bei erfahrenen Yogis oft so leicht aussieht? Weil sie tief mit ihrem Atem verbunden sind.
Achte außerdem auf die richtige Ausrichtung. Wenn du dir bei einer Übung nicht sicher bist, dann frag deinen Yogalehrer. Er gibt dir sicher gerne Auskunft und korrigiert deine Haltung, wenn es notwendig ist.
Wärm dich auf
In jeder Yogastunde gibt es am Anfang ein kleines Warm Up. Verzichte auch bei deiner Praxis zu Hause nicht darauf. Es ist wichtig deinen Körper aufzuwärmen, wodurch Verletzungen vorgebeugt werden.
Stabilität über Flexibilität
Du musst dich nicht mit Schmerzen in jede Haltung dehnen. Achte darauf, dass du in deinen Asanas stabil bist. Ein leichter Dehnungsschmerz ist ok aber es soll nicht weh tun.
Bleib auf deiner Matte
Wenn die neben dir eine aus dem Zirkus entlaufene Artistin zu sein scheint, fällt es schwer nicht zwischendurch einen kurzen neidischen Blick hinüber zu werfen. Versuch trotzdem auf deiner Matte zu bleiben. Es ist vollkommen egal, ob die neben dir Spagat und Rad schlagen kann. Beim Yoga geht es einzig und allein um dich!
Praktiziere regelmäßig
Je öfter du praktizierst, desto sicherer wirst du in deinen Asanas. Wenn du hingegen nur selten übst, ist auch das Verletzungsrisiko bei ungewohnten Übungen höher.
Praktiziere in einem angemessenen Tempo und hetze nicht
Schnelle Vinyasa Flow Stunden machen Spaß, bergen aber auch ein größeres Verletzungsrisiko. Wähle das für dich richtige Tempo und hetze nicht von einer Übung zur nächsten. Yoga ist kein Wettbewerb und vergiss nicht, es ist keine Schande zwischendurch eine Pause in Child’s Pose zu machen.
Wenn du dich verletzt, gibt deinem Körper Zeit zu heilen
Wenn du doch mal Beschwerden haben solltest, gib deinem Körper Zeit zu heilen und überfordere ihn nicht zu schnell wieder. So machst du die Beschwerden nur schlimmer oder im schlimmsten Fall chronisch.
Nimm die Modifikationen, die dir dein Yogalehrer anbiete an
Die meisten Yogalehrer bieten bei verschiedenen Asanas Modifikationen an. Du musst nicht immer Variante 3 (aka die schwierigste nehmen). Es ist auch ok ab und zu bei Variante 1 zu bleiben.
Bleib für Savasana
Hat nicht viel mit Verletzungen zu tun, musste aber noch einmal gesagt werden.
Hör auf deinen Körper und schubs das Ego von deiner Matte
Nimm dein Ego am besten gar nicht mit zum Yoga. Wenn es doch einmal mitgekommen sein sollte, schubs es von der Matte und hör einzig und allein darauf was dein Körper dir sagt.

