On my way to Naturkosmetik und #giveaway

Wie ihr wisst beschäftige ich mich verstärkt mit den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Deshalb hab ich mir auch die App „Codecheck“ heruntergeladen. Als ich die Produkte in meinem Badezimmer durchgescannt habe, war ich schockiert. Viele vermeintlich grüne Produkte enthielten Palmöl, Mikroplastik und für den Menschen als „sehr bedenklich“ eingestufte Inhaltsstoffe. Ich war entsetzt und schockiert. Da möchte man als Konsument bewusst einkaufen, vertraut den Herstellern und dann so etwas. Ich entschloss mich dazu, die Produkte die ich noch hatte zu verbrauchen und in Zukunft vor Neuanschaffungen verstärkt Nachforschungen anzustellen.

Was ist Naturkosmetik eigentlich?

Laut Wikipedia bezeichnet man als Naturkosmetik Kosmetika , die aus „natürlicheren“ Rohstoffen hergestellt sind und ihrem Anspruch nach dadurch schonender für Mensch und Umwelt sind als herkömmliche Kosmetika. Obwohl es keine einheitliche bzw. internationale Definition gibt, sind bei Naturkosmetik bestimmte Inhaltsstoffe wie Polyethylenglykol (PEG), Silikone, Parabene, synthetische Duftstoffe, Paraffine und andere Erdölprodukte ausgeschlossen. Verbände und Unternehmen entwickelten zur Kennzeichnung von Naturkosmetikprodukten zusätzlich eine Vielzahl von Systemen und Gütesiegeln, die sie meist auf Basis regelmäßigen Prüfungen vergeben.  Je nach Organisation werden neben der Art der Rohstoffe auch Kriterien zu Anbau bzw. Gewinnung von Rohstoffen, Verarbeitungsmethoden sowie soziales und ökologisches Engagement der Unternehmen überprüft. Die Siegel befinden sich auf den Verpackungen von Naturkosmetikprodukten, was Verbrauchern die Kaufentscheidung erleichtern soll.

Warum Naturkosmetik?

Der Hauptgrund warum ich mehr auf Naturkosmetik setzen möchte ist die Umwelt.

Mikroplastik

Kontaktlinsenreiniger, Peelings, Gesichtsreiniger, Gesichtspflege, Duschgel, Puder, Make-up, Concealer, Rouge, Lidschatten, Eyeliner, Augenbrauenstift – sie alle können Mikroplastik enthalten.

Diese Mikroplastikartikel gelangen über das Abwasser schließlich in unsere Umwelt, verbreiten sich im Grundwasser und gelangen über den Kreislauf der Natur zurück in unsere Nahrungsmittel. Die Mikroplastikpartikel finden sich mittlerweile bereits in Honig und im Verdaungstrakt von Meeresbewohnern. Das Plastik kann krebserregende und hochgiftige Bestandteile enthalten.

Palmöl

Palmöl macht Kosmetikartikel wie Seifen, Cremes und Duschgel geschmeidig. Es wirkt außerdem rückfettend und antioxidativ. Palmöl ist zwar nicht schlecht für unsere Körper, der Anbau der Ölpalme hat aber massive Auswirkungen auf unser Ökosystem. Regenwälder werden abgeholzt. Das führt nicht nur zur Ausrottung vieler Tiere sondern trägt auch massiv zur stattfindenden Klimaerwärmung bei.

Nach und nach habe ich bei meiner Recherche außerdem herausgefunden wie viele Stoffe für unseren Körper als sehr bedenklich eingestuft werden, die wir dennoch tagtäglich auf unsere Körper schmieren. Da versuche ich mich gesund zu ernähren, Sport zu treiben und füge dann meinem Körper gesundheitsbedenkliche Substanzen durch Cremen zu? Das macht ja keinen Sinn.

Aluminium

Aluminium wird in Deos verwendet und verschließt die Poren, damit weniger Schweiß produziert wird. Aluminium steht aber auch damit in Verdacht Krebs und Alzheimer zu begünstigen. Ich habe wirklich sehr lange nach einem Deo gesucht, dass obwohl es kein Aluminum hat, wirkt. Nachdem ich endlich eines gefunden habe, werde ich bestimmt keine Deos mehr mit Aluminum verwenden.

Von Kosmetika mit diesen Inhaltsstoffen sollte man die Finger lassen:

  • PE – Polytethylen – Die Haut wird aufgeweicht und Schadstoffe können leichter durch die Haut eindringen. Außerdem ist Plastik enthalten
  • PP – Polypropylen – Mikroplastik!
  • PET – Polyethylenterephthalat – Phthalate stehen im Verdacht hormonell wirksam zu sein und können Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane schädigen.

Die Liste lässt sich leider noch weiter fortsetzen. Ich würde euch daher jedenfalls raten euch mit den Inhaltsstoffen der Kosmetika, die ihr verwendet auseinander zu setzen.

Welche Naturkosmetik?

Das bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Ich möchte in Zukunft versuchen viel selbst zu machen, vermehrt auf plastikfrei verpackte Produkte setzen und nur Naturkosmetik kaufen die kein „greenwashing“ betreibt.

Eine ganz tolle und neue Linie ist zum Beispiel die Relax Me von Gewusst Wie.Celebrating natural beauty lautet die Devise. Mit ihrem Duft nach Vanille und Lavendel ist die Linie perfekt für trübe Herbsttage und schreit geradezu nach einem Sonntagnachmittags-Home-Spa zur Entspannung. Die Produkte sind außerdem vegan, made in Austria und NaTrue zertifiziert.Gewusst Wie arbeitet nach dem Motto – weniger, dafür hochwertige Inhaltsstoffe. Außerdem ist das Packaging super schön. Findet ihr nicht?

Und weil ich die Linie so toll finde gibt es an dieser Stelle ein

#giveaway

Ich verlose 1 Paket der Relax Me Linie von Gewusst Wie 

Um zu gewinnen:

  • Hinterlasse mit ein Kommentar unter diesem Beitrag und erzähle mir wie du zum Thema Naturkosmetik vs. normale Kosmetik stehst
  • Folge mir auf Instagram & Facebook “yogaandjuliet
    Du kannst bis zum 15.10.2017 mitmachen und meldest dich mit der Teilnahme für meinen Newsletter an. Der Gewinner wird per E-Mail verständigt und per Zufallsgenerator ermittelt. Teilnahme nur aus Österreich und Deutschland möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück.

 

in freundlicher Zusammenarbeit mit „Gewusst Wie“

10 Comments

  • Hallo liebe Juliet,
    Danke das du dieses sooooowichtige Thema angehst und aufklärst.
    Ich beschäftige mich seit Anfang des Jahres auch damit. Palmöl und Silikone Mikroplastiken und auch die Plastikverpackung waren für mich der Knackpunkt.
    Ich habe dann angefangen wieder Seifen zu verwenden und alle unnütze Produkte die ich über die Jahre doch unbedingt mal ausprobieren musste, es waren bei mir zum Glück eh nicht so viel, wieder abzuschaffen. Back to basic und die Basicprodukten ganz bewusst wählen. Klappt gut zndmur fehlt auch nichts. Nur die Plastikverpackungen mancher Produkte ist leider immer noch ein Problem.

  • Hallo Julia, ein sehr toller Beitrag! Darf ich fragen welches Deo du verwendest? Ich habe bisher noch keine gute Alternative gefunden.. viele Grüße Laura

  • Liebe Julia! Mir gefällt dein Beitrag sehr gut, denn was Naturkosmetik betrifft, möchte ich immer bestens informiert sein und Neues ausprobieren 😉 Ich verwende nur Naturkosmetik und achte dabei auch besonders auf die Transparenz von Unternehmen. Wo kommen die Rohstoffe her, faire soziale (Arbeits-)Bedingungen, Verpackung usw. Ich habe schon einige Naturkosmetik-Produktlieblinge, denen ich treu bleibe, bin aber immer wieder offen für neue Produkte, denn Abwechslung muss manchmal sein 😉 Liebe Grüße, Katrin

  • Sehr toller Beitrag Julia! Ich verwende Bi Good und hoffe das die kein Greenwashing betreiben! Ansonsten kann ich Ringana sehr empfehlen! Die haben echt gute Produkte! Leider sind sie ein bisschen teuer aber besser als Umwelt schädigen. ☺️❤️

  • Ich liebe es was neues auszuprobieren! Die Sachen schauen jetzt mal supercool aus!!! Bin sehr gespannt wie sie duften 🙂

  • Mir tut Naturkosmetik gut weil ich nachhaltige Produkte toll finde und es ein weiterer Schritt in Richtung Umweltbewusstsein und alternativer Weg mit Gesellschaftsproblem der Masse ist!

  • Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit dem Thema Naturkosmetik weil es mir wichtig ist zu wissen, welche Rohstoffe in den Produkten eingesetzt werden. Wenn ich mir die Zutatenliste der konventionellen Produkte anschaue, verstehe ich ohnehin nur die Hälfte und habe somit keinen Überblick was in diesen Produkten eigentlich enthalten ist. Naturkosmetik zeigt außerdem, dass der Zusatz von teilweise gesundheitsgefährdenden oder überflüssigen Rohstoffen gar nicht notwendig ist um ein gutes Produkt herzustellen. Und, last but not least, leisten Naturkosmetikprodukte auch einen besseren Beitrag für einen umweltschonendereren Umgang von natürlichen Ressourcen.

  • Schönen Sonntag Julia!
    Ich setze auf Naturkosmetik weil sie meine empfindliche Haut gut verträgt und ich meinen kleinen Beitrag für die Umwelt einbringe. Mit wenig Aufwand doch etwas beizutragen gefällt mir. Bin leider noch nicht mit allen Produkten umgestiegen, aber das ist mein ziel für 2017. Alles liebe sonja

  • Liebe Julia,
    freut mich sehr zu lesen, dass Du die Naturkosmetik für Dich entdeckt hast. Ich habe bereits vor 5 Jahren diesen Schritt gemacht. Was bringt es einem sich bio und ausgewogen zu ernähren, sich aber gleichzeitig Erdöl auf die Haut zu schmieren?
    Zu Beginn habe ich nur zertifizierte Naturkosmetik gekauft, um sicherzugehen, dass da wirklich kein Mist drin ist (sprich nur naturnahe Kosmetik/greenwashing ist). Mittlerweile kann ich aber die INCI’s lesen und kaufe auch Produkte ohne Siegel ein.
    Viele Grüße, Nadine

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