Gueststory: Bali in a Nutshell: 5 Highlights für die ich wiederkomme

Im März ist es so weit. Nach über einem Jahr verlasse ich meine vorübergehende Wahlheimat Bali. Sentimentale Gefühle bei dem Gedanken der Insel der Götter bald den Rücken zuzukehren lassen sich nicht vermeiden. Denn es ist viel passiert: Konfrontation, Learnings, Wachstum. Und zwischendrin viel Reisen. Und dann gibt es noch die besonderen Facetten dieser Insel, die mir die Abreise erschweren. Und die mich immer wieder kommen lassen werden. In meiner Auflistung erfahrt ihr, wieso Bali mindestens eine Reise wert ist.

Bali in a Nutshell

Bali in a Nutshell

Die Aussicht auf saftige Reisfelder

Eine der schönsten Aussichten auf Bali sind die saftig grünen Reisfelder. Egal ob ich früh am Morgen durch die Reisfelder mit dem Scooter zu meiner Yogastunde fahre, oder kurz vor einem Regenschauer der Himmel düster über dem intensiven Grün zuzieht. Auf Ausflügen nach Ubud lasse ich meinen Blick immer noch begeistert ins Weite ziehen. Es ist unvorstellbar, wie die Sonne sich in den bewässerten Reisfeldern spiegelt, wenn ich von unserem Haus zum Strand laufe. Ein grüneres Grün als die Reisfelder während der Regenzeit habe ich vorher noch nicht gesehen. Hört sich übertrieben an? Jeder, der bereits auf Bali war, wird mich verstehen. Sattgesehen habe ich mich daran noch lange nicht.

Die Canang Sari und Zeremonien

Nach dem Einzug in unser Haus habe ich sofort überlegt wo ich lernen kann die schönen Canang Sari Opfergaben zuzubereiten. Die Frau meines Vermieters nahm das aber dann doch selbst in die Hand. Jeden morgen und abend finde ich die Canang Saris vor unserer Haustür und auf unserem Haustempel. Ja, jedes Haus in Bali hat einen eigenen Tempel. Manchmal, bei gutem Timing, sehe ich die Frau meines Vermieters vor dem Tempel beten. Die Balinesen widmen sich ihrer Tradition und Kultur mit echter Hingabe. Abgesehen von den täglichen Canang Saris, die du wirklich überall auf Bali sehen kannst, gibt es auch zahlreiche Zeremonien. Die Zeremonien blockieren häufig gesamte Straßen, sind aber farbenfroh und ein echtes Erlebnis. Balinesen und Balinesinnen in traditioneller Bekleidung, pompöse Opfergaben, bezaubernde Klänge und viele lachende Gesichter.

Das tägliche auswärts Essen

Zugegeben eine Sache, die gar nicht so balinesisch ist: In den hippsten, gesündesten und geschmackvollsten Locations essen gehen. Da die Preise vielleicht die Hälfte deutscher Preise ausmacht, esse ich hier gerne auswärts. Insbesondere Canggu und Ubud haben kulinarisch sehr viel zu bieten. Vegan, Rohkost, Glutenfrei oder Clean-Eating Optionen gibt es überall und daher ist es hier gerade für Yogis, Foodies und ernährungsbewusste Menschen ein Paradies. Ich habe mindestens zehn Locations im Kopf, die ich vor Abreise noch ausprobieren möchte. Wer es gern indonesisch mag findet mittlerweile auch sehr gesunde indonesische Warungs. Hier zahlst du für eine einfache Mahlzeit maximal zwei bis drei Euro. Täglich essen gehen ist daher an der Tagsordnung.

Die inspirierende Community

Die Community auf Bali ist stark. Du lernst hier schnell inspirierende Menschen aus aller Welt kennen, die nichts selbstverständlicher finden, als ein authentisches Leben nach ihren eigenen Regeln zu führen und dafür kämpfen. Das ist ein absoluter Pusher und überzeugt dich, genau dasselbe zu tun. Ich habe sehr wertvolle Freunde hier gefunden. Hier ist es kein Fehler seine Schwächen und Zweifel zu zeigen, im Gegenteil. Man unterstützt und berät sich. Auch wenn ich den Kontakt zu den wunderbaren Menschen hier aufrecht erhalten werde, wird das tägliche Miteinander der Community mir fehlen.

Das konstante Urlaubsfeeling

Selbst wenn man auf Bali viel arbeitet ist man dauerhaft in Urlaubsstimmung. Die täglichen Sonnenuntergänge mit frischen Kokosnüssen. Der lässige Lifestyle der Insel. Die günstigen Massagen und das eben genannte kulinarische Verwöhnprogramm. Das sind nur wenige Beispiele, wieso sich der Alltag einfach nicht stressig anfühlen kann. Man hat immer einen Ausgleich und eine Energiequelle, aus der man schöpfen kann. Die Expat Community auf Bali hat sich bewusst für ein Leben entschieden, in dem es nicht heißt: Montag bis Freitag arbeiten, Wochenende ausruhen. Die sogenannten digitalen Nomaden arbeiten viel, teilen sich ihre Arbeitsstunden aber auf und lassen sich ihre produktiven Phasen nicht vordiktieren. Ich bin gespannt auf die Eingewöhnung an einen Ort, an dem dieser Lifestyle nicht mehr selbstverständlich ist.

Wenn du darüber nachdenkst, Bali als Tourist, oder für einige Wochen oder sogar Monate auszuprobieren, fühle dich hiermit bestärkt. Bali ist eine magische Insel und will entdeckt werden. Wenn du Fragen oder Tipps für die Insel der Götter brauchst, ab damit in die Kommenater.

Deine Jasmin von Beyond My Mat

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