Eine beruhigende Umkehrhaltung ist Sarvangasana
Name:
Sarvangasana – Schulterstand
Gut für:
Der Schulterstand ist eine Umkehrhaltung. Dadurch hat er auf viele Organe und auch im feinstofflichen Bereich ähnliche Wirkungen wie der Kopfstand. Außerdem hat er guten Einfluss auf die Funktion der Schilddrüse. Der Schulterstand hat außerdem Auswirkungen auf das Vishuddha und auf das Ajna Chakra. Das Immunsystem wird verbessert, das Gehirn besser durchblutet und dadurch die geistigen Funktionen angeregt.
Ausführung:
Du startest in der Rückenlage. Die Arme sind nah beim Körper, die Schulterblätter zusammen und das Kinn leicht zur Brust gezogen. Hebe von hier deine Beine hoch und beuge sie. Die Knie sind nun nahe bei deinem Gesicht. Bring jetzt die Hände auf deinen unteren Rücken.Die Ellbogen sind hinter dem Rücken eng beieinander und fest auf den Boden gestützt. Jetzt kannst du langsam beginnen deine Beine zu strecken. Pass auf dass dabei kein Hohlkreuz entsteht. Stell dir vor, dass dich jemand an deinen Beinen nach oben zur Decke zieht. Der Nacken ist lang und das Kinn ans Brustbein gedrückt. Die Beine und Füße sind zwar entspannt aber trotzdem gestreckt und geschlossen. Halte die Übung für bis zu 8 Minuten. Um wieder aus der Position zu kommen, bring die Beine wieder über den Kopf. Das kann gerne die Stellung des Pfluges sein. Löse die Hände vom Rücken und leg sie wieder auf der Matte ab. Roll dich langsam und Wirbel für Wirbel ab.
Gefährdete Bereiche:
Diese Asana ist nichts für dich wenn du unter Herzschwäche oder Bluthochdruck leidest. Auch wenn du Bandscheibenvorfälle hattest oder unter Problemen im Bereich der Halswirbelsäule leidest, mach besser keinen Schulterstand. Außerdem wird Sarvangasana nicht für Frauen während der Periode und fortgeschrittene Schwangerschaft empfohlen.