„Der Hund is a Hund,“ hat eine liebe Freundin nach einer Yogastunde zu mir gesagt. Und da hat sie recht, denn der herabschauende Hund oder Adho Mukha Svanasana hat es in sich. Und er ist die Position, die in den meisten Yogastunden am öftesten und längsten gehalten wird.
Name: Adho Mukha Svanasana – herabschauender Hund
Gut für: stärkt die Arme, den unteren Rücken und die Handgelenke, gut gegen Rückenschmerzen, gegen Verspannungen und Kopfschmerzen (Dehnung des Nackens), bewirkt eine Vertiefung des Atems.
Ausführung: Starte im Vierfußstand. Die Knie sind unter den Hüften und die Hände unter den Schultern. Spreize die Finger und drücke sie gleichmäßig in die Matte. Mit der Ausatmung stellst du die Zehen auf, hebst die Knie vom Boden ab und schiebst dich in den herabschauenden Hund. Versuch nicht mit den Füßen nachzurücken. Drück deine Finger in die Matte als würdest du dich vom Boden wegdrücken wollen. Der Kopf ist entspannt. Schultern weg von den Ohren. Deine Wirbelsäule ist lang und gestreckt. Dein Po ist so als hättest du darauf Scheinwerfer montiert, mit denen du die Decke anleuchtest. Die Fersen versuchen den Boden zu erreichen. Anfangs kann das schwierig sein. Beug deine Knie, wenn du dir schwer tust und lass die Fersen in der Luft.
Tipp: Beim herabschauenden Hund gilt Übung macht den Meister. Am Anfang mag er noch wie ein verkrümmtest verkehrtes V aussehen. Aber du wirst sehen, mit ein bisschen Übung klappt es nach einiger Zeit viel einfacher und ist sogar eine Übung die richtig Spaß macht.