5 Tipps für mehr Dankbarkeit

5 Tipps für mehr Dankbarkeit

Letztes Jahr gab es zu Weihnachten meine 24 Tage Dankbarkeits Challenge. Am 24.12. habe ich mein Ergebnis mit euch geteilt. Auch heuer ist es mir ein großes Anliegen das Thema Dankbarkeit gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit aufzugreifen und dir 5 Tipps für mehr Dankbarkeit im Leben mit auf den Weg zu geben.

Erinnere dich kurz daran wann du das letzte Mal aus vollem Herzen Dankbarkeit empfunden hast. Ich erinnere mich an einen kurzen Moment auf meinem Fahrrad als ich in die Arbeit gefahren bin, die Sonne langsam hinter dem Augarten aufgegangen ist und den Himmel in ein üppiges Farbspektakel getaucht hat. Glück und Zufriedenheit haben sich in mir und ein Lächeln auf meinem Gesicht breit gemacht. Ich war sofort gut gelaunt und an dem Tag konnte nichts und niemand schlechte Laune bei mir hervorrufen.

Fiel es dir leicht dich an etwas zu erinnern bei dem du dankbar warst oder musstest du lange nachdenken? Ist dir eine bestimme Sache in den Kopf geschossen oder ganz viele? Wenn es dir nicht auf Anhieb gelungen ist, ist das nicht weiter tragisch. Denn an Dankbarkeit kann man arbeiten. Dankbarkeit kann man kultivieren.

5 Tipps für mehr Dankbarkeit

Führe ein Dankbarkeitstagebuch

Besorg dir ein hübsches Notizbuch (ich finde mit hübscher Papeterie geht alles besser). Setz dich jeden Abend hin, lass den Tag kurz Revue passieren und notiere dir eine Sache, die dir spontan in den Sinn kommt und für die du dankbar bist. Vielleicht fällt es dir zu Beginn noch schwer, aber mit der Zeit wirst du dich daran gewöhnen und die werden auf Anhieb ein paar Dinge einfallen für die du dankbar bist. Wenn du einen schlechten Tag hast, kannst du immer zum Buch greifen und ich bin mir sicher beim Lesen wird dir das ein oder andere Lächeln entwischen.

Verändere deine Wahrnehmung

Draußen ist es kalt, du bist müde und hast keine Lust auf arbeiten? Soweit so gut, aber schmeckt der Kaffee heute nicht besonders gut oder hast du dir mit deinem Haustier vielleicht ein paar schöne Kuschelminuten gegönnt. Versuche an Tagen, an denen dir nur die negativen Dinge auffallen, dich auf die vorhandenen positiven zu konzentrieren. Das bedeutet nicht, dass du das Negative verleugnen sollst. Anerkenne einfach was ist. Das Positive und das Negative.

Hör auf dich zu beschweren

Vielleicht ist es dir schon aufgefallen, aber wir Österreicher und Deutschen neigen dazu uns über alles und jeden zu beschweren. Wenn es dir noch nicht aufgefallen ist, achte verstärkt darauf wie und worüber du und dein Umfeld sich im Laufe eines Tages beschweren. Ich wette das Ergebnis ist erschreckend. Nimm dir vor in Zukunft einfach mit dem Beschweren aufzuhören. Wenn du wieder negative Gefühle hast, verändere lieber deine Wahrnehmung, wie zuvor erörtert und äußere sie nicht in Beschwerden.

Sag „Danke“, gib Komplimente und zeige Anerkennung

Denk es dir nicht nur sondern sprich es auch aus wenn du dankbar bist oder für etwas Anerkennung und Wertschätzung empfindest.

Teile deine Dankbarkeit mit anderen

Wie oft schimpfen wir gemeinsam mit andere über das Wetter, den Arbeitskollegen und dergleichen. Wieso nicht stattdessen äußern wofür wir dankbar sind und darüber mit anderen sprechen. Wahrscheinlich wird dein Gegenüber am Anfang verwirrt reagieren. Wenn es so ist, erzähl ihm doch von deinem Vorhaben, mehr Dankbarkeit in deinem Leben zu kultivieren. Ich bin mir sicher du wirst bei den meisten damit auf offene Ohren stossen.

 

2 Comments

  • Ich finde es schlimm, wenn Leute, die eigentlich alles haben, ständig am Jammern sind. Laufen mit einem iPhone herum, haben aber kein Geld. Können mich auf der Arbeite eine halbe Stunde zuquasseln, aber haben keine Zeit. Sind eigentlich kerngesund, haben aber einen schlimmen Rücken…Daher stimme ich dem Artikel voll zu!

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