Seit Ende Februar habe ich einen neuen Job. Der macht mir zwar riesigen Spaß, aber fordert mich auch ganz schön. Zeit ist knapp und selbst die vorhandene ist keine Freizeit, weil ich da für Yoga & Juliet arbeite. Statt einem Buch auf der Couch werden Blogbeiträge geschrieben. An vielen Abenden unterrichte ich, für Shootings, Videodrehs etc. müssen die Wochenenden herhalten und wenn dann mal Luft bleibt, fallen mir neue Dinge ein, die ich in die Tat umsetzen will. Ich will nicht jammern. Ich liebe was ich tue und möchte es nicht missen. Aber ab und zu, kann es schon viel werden und ich muss mir eingestehen: You can do anything but not everything.
Ich neige leider dazu mir endlose To-Do Listen zu schreiben. Wenn eine abgehackt ist, bin ich kurz erleichtert, schreib dann aber gleich wieder eine neue und der ganze Spaß geht von vorne los. Durch Zufall bin ich bei meiner Recherche nach einem neuen Wednesday Word auf: „You can do anything but not everything,“ gestoßen und dachte mir, ja…genauso ist es eigentlich.
Ich kann tun was ich will, ganz egal was. Aber ich kann nicht alles machen. Die Woche hat nur sieben Tage und der Tag nur 24 Stunden. Wir müssen essen und schlafen. Ein wenig Zeit für zwischenmenschliche Beziehungen wäre auch nett. Wir können uns nicht zerreißen, auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen und 1000 Dinge gleichzeitig tun. Irgendwie Ironie, dass gerade ich das schreibe, wo ich es doch gerade tue. Aber ab und zu, inspirieren meine Wednesday Words nicht nur euch, sondern auch mich und ich hoffe in Zukunft vielleicht ein bisschen an das heute Gesagte zu denken und mir selbst eine Pause zu gönnen.