Canggu war in der Zeit meines Yoga Teacher Trainings für fast einen Monat mein zu Hause. Wenn man sich für ein Yoga Teacher Training in Bali entscheidet, fällt die Wahl meistens auf Ubud und nicht auf Canggu. Ich wollte mein Teacher Training aber am Meer verbringen und nebenbei surfen lernen, deshalb musste ich nicht lange überlegen und hab mich für Canggu entschieden.
Canggu liegt circa 20 Minuten nördlich von Seminyak. Der Tourismus ist noch nicht so fortgeschritten wie dort oder etwa in Kuta. Der Verkehr ist moderat und es gibt noch jede Menge Freifläche zwischen den Gebäuden. Ich befürchte allerdings, dass sich das in naher Zukunft stark verändern wird, denn gebaut wird bereits überall. Schade. Denn noch hat Canggu dieses gechillte laid-back Flair, in das ich mich während meines Aufenthalts so verliebt habe. Es wirkt so, als hätte sich ein Haufen Hipster zusammen getan und hier ein kleines Dorf geschaffen. Die Menschen sind entspannt, von der Sonne geküsst und es herrscht ein lässiger Lifestyle. Ich könnte mir definitiv vorstellen, mich hier länger niederzulassen.
Da ich neben Yoga in diesem Monat hauptsächlich gegessen habe und Canggu von einer solchen Vielfalt an genialen Lokalen strotzt, möchte ich euch meine Favourits nicht vorenthalten:
- Milk and Madu – die besten Pancakes die ich je gegessen habe und wundervolle Nalu-Bowls
- Little Flinders – etwas teurer aber sehr exquisit und nicht so überlaufen, wie andere der Lokale
- Crate – momentan der place to be in Canggu, mit dem besten Kaffee
- Old Man’s – wenn man feiern will geht man ins Old Man’s, nicht vergessen ein Foto vor dem berühmten Logo zu machen, das man von Instagram kennt
- Betelnut – die Naga-Bomb ist göttlich und sie liefern, was nach einem harten Yoga-Tag, an dem man nicht auch noch essen gehen möchte herrlich ist
- Avocado – healthy food, das bei Bedarf auch geliefert wird
- Cinta – süßes, kleines Lokal mit schönem Blick aufs Reisfeld
- Canteen – just an other hipster-food-place
- Watercrest – schon fast in Batu Belig, aber allemal eine Rollerfahrt wert
- Dojo – toller Co-working space mit Pool und Nalu-Bowls
- L’Osteria – Pizza wie in Italien
- Cloud 9 – herrlicher Ausblick auf die Reisfelder, toller Rotwein und Crepes
- Deus – Drinks bei Life Musik
- Warung Varuna – Nasi Goreng <3
Da hab ich ja jetzt einige aufgelistet. Wundert mich nicht, dass ich zugenommen habe. Ein gesonderter Review über ein paar der aufgezählten Lokale folgt.
Mein Yoga Teacher Training hat übrigens im Serenity Eco Guesthouse stattgefunden, das sich dem Ökotourismus verschrieben hat und eine tolle Adresse in Canggu für Übernachten, Essen, Massagen und natürlich Yoga ist.
Die besten Plätze um in Canggu Yoga zu machen sind das exquisite Desa Seni und das hippe Samadi, wo jeden Sonntagvormittag ein Markt stattfindet, der zum gemütlichen Treffen und Brunch mit Freunden einlädt.
Gewohnt hab ich in Teja’s Homestay, in das ich immer wieder zurückkehren würde. Ein gesonderter Accomodation Review folgt. Die Besitzerin Angung und ihr Mann kümmern sich rührend um einen und das Personal ist aufmerksam und freundlich. Die Poolanlage gleicht einer kleinen tropischen Oase und alles ist wahnsinnig sauber und gepflegt.
Für Surfanfänger eignet sich der Strand Batu Belig, hier bin ich meine ersten Wellen geritten und hab mich auch ein paar Mal ganz schön von ihnen durschschleudern lassen. Selbstverständlich kommt noch ein eigener und ausführlicher Bericht über meine Surferfahrungen. Am Echo Beach sollte man bereits etwas mehr Erfahrung mitbringen. Eine 2-stündige Einheit gibt es ab 300k IDR. Fragt nach Kaming (Batu Belig, die Surfschule die dem Meer am nächsten ist), er ist ein super Lehrer.
Ein Moped kann man sich an jeder Ecke ausleihen. Die Kosten liegen zwischen 30 und 50k IDR pro Tag. Je länger die Dauer, desto billiger wird es.
Die Wanderlust treibt mich nach meinem Monat hier einerseits weiter, um neue Orte zu erkunden andererseits habe ich selten Orte gefunden, an denen ich mich so wohl gefühlt habe. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlasse ich Canggu als Yoga-Lehrerin, aber es war bestimmt nicht mein letzter Aufenthalt hier.












Beim Deus oder auch Deus Ex Machina sollte man auf jeden Fall die Bürger erwähnen. Denn ich habe noch nirgends auf der Welt so geile und leckere Teile gegessen. Richtig cool ist es auch dass sich da der Kovh bei den Gästen persönlich vorstellt. Lieben Gruß Markus
Lieber Markus!
Ja fandest du die Burger so gut? Ich war ehrlich gesagt nicht sooo angetan davon. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und das Deus jedenfalls ein richtig cooles Lokal.
Alles Liebe
Jules