Am Anfang meiner Yogakarriere hab ich in den Yogastunden oft gerätselt was denn die komischen Symbole auf der Kleidung mancher Yogis bedeuten könnten. Vielleicht geht, oder ging es einigen von euch ja genauso? Deshalb hab ich heute 5 Symbole aus dem Yoga samt Bedeutung für euch.
5 Symbole aus dem Yoga und ihre Bedeutung
Om
Das „Om“ Zeichen ist wohl das bekannteste Zeichen aus dem Yoga. Es sieht ein bisschen wie die Zahl 30 mit einem kleinen Hut darauf aus. Vielleicht kennt ihr es ja aus eurem Yogaunterricht. Dort wird es gerne als Mantra am Anfang oder am Ende der Stunde gemeinsam gesungen. Es setzt sich aus den drei Buchstaben A-U-M zusammen. Seine Wurzeln hat das Symbol im Hinduismus. Es steht für die Dreieinheit. Es repräsentiert die Einheit aller Schöpfung – den Himmel, die Erde und die Unterwelt. Es steht für alle drei Bewusstseinszustände: Träumen, Tiefschlaf und Wachzustand. Es steht außerdem für die drei hindusitischen Götter Shiva, Vishnu und Brahma. Es ist eines der stärksten Mantren. Das ursprüngliche Wort, das alles in sich enthält. Representation des Urklangs und der Schöpfung. Außerdem ziert es seit meinem Aufenthalt auf Bali mein linkes Handgelenk als Tattoo.
Chakren
In Yogastudios oder auf Yogakleidung sind auch gerne die sieben Chakren abgebildet. Hier habe ich euch bereits einen Überblick über Chakren gegeben und danach in einer Serie jedes einzelne Chakra samt Yoga, das unterstützend auf das jeweilige Chakra wirkt, behandelt. Deshalb am besten einfach in den Beitrag klicken ;)
Ganesha
Eines meiner Lieblingssymbole. Er sieht aber auch einfach knuffig auf mit seinem Elefantenkopf, findet ihr nicht? Gansha ist ein Hindugott und der Sohn von Shiva. Er symbolisiert die Beseitigung aller Hindernisse und steht für einen guten Anfang. Er wird aber nicht nur von Hindus sondern auch von Buddhisten verehrt. Er wird als Gott der Weisheit und Überbringer des Glücks gesehen.
Hamsa
Die berühmte Handfläche ist ein Symbol vieler Religionen und Kulturen und steht für Schutz. Sie wird auch Hand der Fatima genannt und entstammt dem islamischen Volksglauben. Das Wort stammt von den fünf Fingern der Hand. Die Finger sollten nach unten zeigen, um den richtigen Schutz und Glück zu bringen.
Mandala
Mandalas repräsentieren das Universum. Es gibt sie in rund und eckig, klein und groß, bunt und schwarz/weiß. Sie unterstützen die Konzentration und Kretivität. Im Yoga werden sie als Hilfe zur Meditation verwendet. Ein Mandala ist stets nach einer bestimmten Ordnung aufgebaut und schafft dadurch Ordnung im Kopf. Sollte es zumindest…
Das war nur eine kleine Auswahl an Symbolen. Es gibt natürlich noch viel mehr. Wenn ihr neugierig geworden seid, kann ich euch diesen Beitrag von Sportscheck empfehlen, in dem unter anderem noch die wunderschöne Lotusblume erklärt wird. Vielleicht mein nächstes Tattoomotiv?
