Me Time

Wednesday Word: Me Time = Creativity

Me Time – Laufen gehen, Yoga machen, eine Zeitschrift lesen, mit einer Gesichtsmaske in der Badewanne liegen, einen Abend allein mit Gossip Girl Binge Watching auf der Couch verbringen……… Mir würden noch etliche Dinge einfallen, die ich mir in meiner ganz persönlichen Me Time gönne. Aber auch mir bleibt, wie vermutlich bei  so ziemlich jeder Mittzwanzigern oder soll ich Endzwanzigerin sagen (lieber nicht, das klingt ziemlich übel), deren To-Do-Listen kein Ende nehmen wollen, nicht so viel Zeit dafür, wie ich es gerne hätte.  Dabei bin ich ein Mensch, der wirklich viel Me Time braucht. Das mag daran liegen, dass ich als Einzelkind aufgewachsen bin. Wenn ich nicht genug davon bekomme, merke ich ziemlich schnell die Auswirkungen. Die äußern sich in schlechter Laune, Stress und mangelnder Kreativität.

Be You. Do You. For You.

In der heutigen Zeit scheint es aber cool zu sein nie enden wollende To-Do Listen zu haben und auf die Frage: „Wie gehts dir denn?“ Folgt meist ein: „Viel zu tun.“ Wir sind alle super busy, hetzen von einem Termin zum nächsten und merken oft gar nicht wie uns im Dauerlauf langsam die Puste ausgeht. Erst wenn es soweit ist, schnappen wir nach Luft und gönnen uns endlich ein bisschen Zeit für uns. Wieso müssen wir aber immer schon am Ende unserer Kräfte sein, bis wir uns erlauben zu rasten? Wieso gönnen wir uns nicht schon früher ein wenig Me Time, um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen?

Sometimes you need to be alone. Not to be lonely. But to enjoy your free time, being you and yourself.

Auch wenn es mein übervoller Zeitplan eigentlich gar nicht erlauben würde Pausen zu machen, zwinge ich mich dazu. Denn ich weiß mittlerweile, dass ansonsten meine Kreativität und meine Produktivität darunter leiden. Davon hat am Ende aber keiner was. Oft habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich in der Badewanne liege und mir noch gefühlt 1000 Dinge, die darauf warten erledigt zu werden, im Kopf herum geistern. Aber am Ende des Tages weiß ich, dass meine Me Time eine wertvolle Investition in mich selbst und vor allem in meine Kreativität ist. Ich fühle mich wieder ausgeglichener, ruhiger und leistungsstärker.

Deshalb ihr Lieben, gönnt euch mehr Zeit für euch. Eine Pause hat nichts mit Faulheit zu tun, sondern hilft am Ende nur dabei, noch besser auf seine Ziele hinarbeiten zu können. Wie seht ihr das? Gönnt ihr euch genug Zeit für euch? Was tut ihr, um euch zu entspannen? Tell me about it.

 

1 Comment

  • Liebe Julia,
    du sprichst mir aus der Seele! Mich hat ein fieses Virus vor kurzem für 3 Wochen in die Knie gezwungen und ich hatte dementsprechend viel Zeit zum Nachdenken. Es hat sich dann herausgestellt, dass das alles aufgrund von einem leichten Burnout hervorgerufen wurde und das hat mich doch erschreckt.. Ich bin 36 und dachte, ich wäre fit und gesund. Ich habe mir fest vorgenommen (und auch schon für die nächsten Wochen in meinem Kalender eingetragen), mir mehr Zeit für mich zu nehmen morgens und abends, das Leben mehr zu genießen und vor allem immer pünktlich Feierabend zu machen. Bis jetzt klappts.
    Danke für deine tollen Beiträge, ich bin eine treue Leserin :)
    Ganz liebe Grüße aus Südtirol,
    Magdalena

Leave a Reply