Sirasana

Asana Monday: Sirasana

Zeit euch den König der Umkehrhaltungen Sirasana zu präsentieren.
Name:
Sirasana – Kopfstand

Gut für:
Der Kopstand ist eine Umkehrhaltung. Gehirn und Wirbelsäule werden durch die upside-down Haltung besser mit Blut versorgt. Der Kopfstand trainiert Rücken, Bauchmuskeln, Armmuskeln Nackenmuskeln und Schultern. Außerdem werden Selbstvertrauen, Konzentration und Gleichgewichtssinn gefördert. Die Gehirnfunktionen wie kreatives Denken und geistige Klarheit werden erhöht. Außerdem wirkt sich das häufige Kopfstehen positiv auf das Muladhara Chakra aus – die Quelle von mehr Mut, Selbstvertrauen und Bodenhaftung im Leben.
Ausführung:
Gleich am Anfang musst du wissen, es braucht viel Geduld beim Üben. Aber es lohnt sich. Das Gefühl das erste Mal ohne Wand oder fremde Hilfe im Kopfstand zu stehen ist unbeschreiblich.
So gehts: Knie dich zuerst auf deine Yogamatte. Die Zehen berühren sich. Miss nun den Abstand deiner Arme indem du mit der rechten Hand den linken Ellbogen und mit der linken den rechten greifst. Verflechte deine Finger ineinander und lege sie vor dir auf die Matte. Die Handflächen zeigen zu dir. Beuge dafür deinen Oberkörper leicht nach vor. Die Unterarme liegen am Boden. Die Ellbogen zeigen ca. in einem Winkel von 45 Grad nach außen, der Abstand zwischen den Ellbogen ist so groß wie du ihn vorher gemessen hast. Lege den Kopf nun in deine Hände. Die Kopfkrone liegt am Boden. Die Finger umschließen den Hinterkopf. Stell die Füße auf und streck deinen Po zur Decke. Wandere ein wenig mit den Füßen nach vorne bis du auf den Zehenspitzen stehst. Bewege deine Füße so nah wie möglich zu deinem Kopf. Drück die Ellbogen fest in den Boden. Beginne ein Bein zur Decke zu strecken. Winkle das andere Bein an und zieh das Knie Richtung Körper. Anschließend streckst du das andere Bein langsam nach oben, bis deine Füße senkrecht sind. Die Knie sind gestreckt. Dein Körper bildet eine gerade Linie. Bleib für ein paar Atemzüge. Winkle dann langsam deine Beine an und komm mit Körperspannung wieder Richtung Boden. Komm danach in Childspose.
Gefährdete Bereiche: 
Achtung bei Nackenproblemen, Bluthochdruck, Herzbeschwerden, Schwangerschaft – bitte halte Rücksprache mit deinem Yogalehrer oder einem Arzt. Pass gut auf, dass du keine Schmerzen im Nacken bekommst, dein Hals soll sich im Kopfstand nicht stauchen.
Tipp:
Auch wenn einige Yogis davon abraten, ich hab gegen die Wand geübt. Am Anfang hab ich sie noch gebraucht aber nach eine Zeit wurde es immer besser. Als ich mich sicher genug gefühlt hab und meine Beine beim Üben gegen die Wand, diese nicht mehr gebraucht haben, hab ich den Kopfstand im freien Raum versucht und es hat funktioniert.

1 Comment

  • Durch Bettina „Oh my Yogi“ bin ich zu deinem Blog gefunden. Schön, ein Yogastudio in der Nähe zu haben, wenn ich wieder mal „Flow“ Yoga ausprobieren möchte. Mein erstes und letztes FlowYoga fand in Sanibel (USA) statt, ich war vom FLOW doch etwas überrascht, war ich bis dorthin nur HATHA- und YINYOGA gewohnt. In meinem Blog schreibe ich meine Erfahrungen als Yogaschüler, das Flow Yoga findest du hier: http://blog.yogastudios.at/yoga-in-sanibel-florida/

    Auch über den Kopfstand werde ich in Kürze berichten, danke für deine interessanten Seite.
    Vielleicht sieht man sich mal bei dir im Yogastudio bei FlowYoga, würde mich freuen. Vielleicht berichte ich dann auch in meinem Blog darüber… :-)

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