Yoga & Juliet Ausmisten Frühling

Wohnung ausmisten und befreit ins Frühjahr starten

In meinem letzten Beitrag ging es um Detox Yoga. Heute ist Zeit für Teil zwei meiner frühlingshaften Detox Reihe – Wohnung ausmisten und befreit ins Frühjahr starten.

Ich beschäftige mich bereits seit einiger Zeit mit dem Thema Minimalismus, habe nach dem Sommer bereits radikal ausgemistet und schaffe kaum mehr Neues an. Trotzdem hab ich noch immer viel zu viel Zeug und finde es  gibt nichts herrlicheres als einen richtigen Frühjahrsputz inklusive Ausmisten. Der ganze Mief vom Winter wird weggespült und man kann mit weniger Sachen und Zeug ganz befreit in die neue Jahreszeit starten.

Yoga & Juliet Ausmisten Frühling

Wohnung ausmisten

Wenn man eher ein Sammler ist, wird einen der erste Gedanke an ausmisten und wegwerfen vermutlich erschaudern lassen. Dabei bringt es so viel Positives mit sich –  es schafft mehr Platz und man gewinnt wieder neue Übersicht und Klarheit. Klar gibt es Dinge, die man nicht loswerden möchte und auch ich hänge an meinen Erinnerungsboxen wo z.B. noch das erste Geschenk, das ich von meinem ersten Freumd bekommen hab, drin ist. Aber es gibt auch so viel Überflüssiges, das man definitiv nicht vermissen würde. Der erste Schritt fällt allerdings oft schwer. Wir schwelgen in Erinnerung und sagen uns, dass wir das ja mal wollten oder gebraucht haben. Hinzu kommt noch der materielle Wert, den das Stück hat. Nachdem es viel gekostet hat, kann man es doch nicht so einfach wegwerfen und wird es schon irgendwann brauchen. Wird man in den meisten Fällen eher nicht, wage ich zu behaupten. Deshalb heute ein paar kleine Hilfestellungen für deinen Frühjahrsputz.

Beginn irgendwo

Du musst dir ja nicht gleich vornehmen an einem Wochenende die ganze Wohnung auszumisten. Fang klein an. Nimm dir z.B. dein Bücherregal oder dein Badezimmer vor. Das motiviert mich immer, da ein Ende absehbar ist. Meistens ist es dann aber so, dass wenn ich erst begonnen habe, ich auch nicht mehr aufhören will.

Stell dir folgende Fragen

Bei jedem einzelnen Stück stellst du dir folgende Fragen:

  1. Wann habe ich es das letzte Mal verwendet?
  2. Funktioniert es bzw. ist es kaputt?
  3. Habe ich es noch einmal?
  4. Hat es einen ideellen Wert für mich?
  5. Werde ich es jemals brauchen oder anziehen?
  6. Würdest du es noch einmal kaufen?

Wenn du in deinem Kasten z.B. ein Shirt hast an dem noch ein Preisschild hängt, weg damit. Vermutlich wirst du es auch in Zukunft nicht mehr anziehen. Wenn du in deiner Küche 10 Kochlöffel hast, gib die Hälfte davon weg. Kein Mensch braucht 10 Kochlöffel. Hör auf irgendwelche Ausreden zu suchen, wenn du insgeheim ganz genau weißt, dass es Zeit ist sich zu verabschieden. Weg damit!

Überwinde dich

Du weißt es aber kannst trotzdem nicht so recht über deinen Schatten springen?

  • Versuch es mehrfach

Aller Anfang ist schwer. Es ist okay, wenn du es nicht auf Anhieb schaffst. Der zweite Anlauf fällt auch viel leichter.

  • Verschenk die Sachen oder geh auf einen Flohmarkt

Vielleicht kennst du jemanden der deine alten Sachen braucht oder spendest sie? So machst du auch jemand anderem eine Freude. Oder du gehst zu einem Flohmarkt. Das hab ich schon zwei Mal gemacht. So verdienst du noch dazu ein wenig Geld mit deinem alten Zeug und mit einer Flasche Prosecco macht das auch echt super viel Spaß. Kleiner Insider Tipp am Rande.

  • Miste mit jemand zusammen aus

Lass dir von deiner Mama oder deiner Freundin helfen. Die können es objektiver beurteilen, ob ein Gegenstand noch nützt oder überflüssig ist.

Ich hoffe dieser Beitrag konnte dich zu einem Frühjahrsputz motivieren. Du musst ja deshalb auch nicht gleich zum Minimalist werden, aber manchmal ist es Zeit, das ein oder andere loszulassen.

Yoga & Juliet Ausmisten Frühling

 

1 Comment

  • Ich finde ausmisten auch ganz ganz toll, man fühlt sich danach immer MEGA befreit. Man vermeidet zudem neue „unnötige“ Dinge anzuhäufen. Früher war ich ein Werbegeschenkopfer, mittlerweile gehe ich guten Gewissens daran vorbei und meine, dass es Schade darum wäre wenn es einfach nur bei mir zu Hause herumliegt und nicht seinen Zweck erfüllt (Feuerzeug, Lanyards etc.) dafür ist es nämlich nicht produziert worden. Allerdings würde ich den Tipp mit der Hilfe von Mama oder Freundin nicht unterschreiben. Ich hab hierbei eher die Erfahrung gemacht, dass sie mich gestoppt haben wenn ich etwas entsorgen wollte. Aber da kommt es dann wohl auf die Art von Mama und Freundin an:D

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