„What doesn’t kill you makes you stronger
Stand a little taller
Doesn’t mean I’m lonely when I’m alone
What doesn’t kill you makes a fighter
Footsteps even lighter
Doesn’t mean I’m over cause you’re gone“
So lautet der Refrain von einem eher durchschnittlichen Popsong von Kelly Clarkson. Aber wo sie, oder ihr Songwritter, recht hat, hat sie eben recht.
Im Leben gibt es nicht immer nur rosige Zeiten. Ab und zu sind sie auch grau bis tiefschwarz. Das gehört nicht nur dazu, sondern lässt uns auch zu den Menschen werden die wir sind. Wenn wir uns gerade inmitten einer solchen Pechsträhne befinden, haben wir oft das Gefühl, da nie mehr rauszukommen. Wir fühlen uns ungerecht behandelt und können nicht verstehen, warum es immer nur uns trifft. Manche Pechsträhnen sind sogar so dunkel, dass wir das Gefühl haben daran zu zerbrechen und vielleicht sogar ein wenig daran zerbrochen sind. Wenn die Pechsträhne aber langsam wieder blond wird, merken wir erst nach und nach, dass wir an dieser Situation erst wieder ein wenig gewachsen sind.
Ich hatte rückblickend noch keine schwierige Situation in meinem Leben, aus der ich am Ende nicht wieder noch stärker hervor gegangen wäre und ich denke, dass das auf die meisten von uns zutrifft. Wir müssen es uns nur bewusst werden. Denn wenn wir dieses Bewusstsein haben, ist auch so manche Pechsträhne schneller wieder hell zu bekommen. Wir können daraus neue Stärken und neue Kraft schöpfen, von der wir bis dahin gar nicht wussten das sie überhaupt in uns schlummert. Grow through what you go through!
Wie denkt ihr darüber? Seid ihr auch der Meinung, dass man durch alle Erlebnisse, egal wie schlimm sie auch sein mögen, wächst und daraus am Ende noch stärker hervor tritt? Oder habt ihr eine andere Meinung? Ich bin neugierig.