How I decided to quit my job to travel

So, jetzt ist es endlich raus. Lange habe ich diesen Beitrag vorbereitet und hätte ihn am liebsten schon viel früher veröffentlicht. Aber gut Ding braucht ja bekanntlich Weile. How I decided to quit my Job to travel.

Ich war ja eigentlich schon länger nicht mehr glücklich in meinem Job als Rechtsanwaltsamtsanwärterin. Das lag nicht an den Kanzleien in denen ich gearbeitet habe, sondern schlichtweg am Job per se. Lange Arbeitszeiten für vergleichsweise wenig Gehalt. Die Tatsache, dass man seinen gesamten Alltag mit dem Kopf hinter Büchern und der Auslegung diverser Rechtsvorschriften verbringt, gepaart mit dem Gefühl nichts Sinnvolles zu tun. Sonntagmorgen schon mit dem Gedanken aufwachen, dass am nächsten Tag wieder Montag ist. So wollte ich mein Leben einfach nicht mehr führen, egal wie viel ich damit in Zukunft auch verdienen würde. Ich habe für mich herausgefunden, dass kein Geld der Welt den Stellenwert von Erfüllung und Zufriedenheit in meinem Job ersetzen kann. Zu Beginn war der Plan noch, die Anwaltsprüfung zu absolvieren und danach, quasi als Belohnung, meine Reise anzutreten. Lange habe ich darüber nachgedacht. Aber die Tatsache, dass ich einfach kein Anwalt werden möchte hat mich zu der Entscheidung bewogen, die Prüfung nicht zu machen. Zuerst habe ich mich mit der Entscheidung ein wenig so gefühlt, als würde ich aufgeben, was nun wirklich nicht zu den Dingen gehört, die ich normalerweise tue. Nach ein bisschen Zeit hat sich aber die Erleichterung breit gemacht und jetzt bin ich wirklich froh mich so entschieden zu haben.

Die nächste Hürde war es den Job zu kündigen. Das ist mir jetzt nicht so schwer gefallen. Der Gedanke daran, nicht rasch nach meiner Rückkehr wieder etwas Neues zu finden, macht mir schon eher Angst. Aber darüber kann ich mir noch immer genug Sorgen machen, wenn es so weit ist.

Wohnung, bestehende Verträge etc. sind Hürden, die sich mit ein wenig Organisation und Budgetplanung leicht regeln lassen. Keinesfalls aber sind es Ausreden, die Reise nicht anzutreten und seinen Traum nicht Realität werden zu lassen.

Mein Freund und mein Hund. Zwei weitere Dinge, die mir die Entscheidung nicht gerade einfach gemacht haben und auch Grund für mein konstant schlechtes Gewissen sind. Ich habe jedoch das Glück, dass mein Freund mir bei meinen Plänen zur Seite steht. Ich bin auch der festen Überzeugung, dass eine stabile Beziehung eine derartige Trennung auf Zeit unbeschadet aushalten kann. Ich bin so unendlich dankbar für das Verständnis und die Unterstützung die mir mein Freund bei meinem Vorhaben entgegen bringt. Ich weiß nicht, ob ich es ohne diesen Rückhalt in die Tat umsetzen könnte.

War meine Entscheidung nur ein letztes rebellisches Aufbäumen meiner Jugend, träumerisch und fernab von jeglicher Realität oder die beste meines Lebens? Tja, das kann ich euch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten. Ich hoffe natürlich letzteres.

Ich halte euch jedenfalls bezüglich sämtlicher Details auf dem Laufenden. Im nächsten Post verrate ich euch mein Ziel :)

Danke an dieser Stelle vor allem an Carina von The Pink Compass. Die mir in meiner Vorbereitung und Planung durch ihren Blog und ihr Buch eine riesige Hilfe war.

EN: How I decided to quit my job to travel the world: I have prepared this post for quite a long time. Since I have been to Southeast Asia previous summer, I could not stop thinking about doing a backpacking trip for a longer period, than just for a short vacation. The problem with such plans and dreams is that there are so many reasons to abandon the dream as fast as it arised. Just a few for example: Job, boyfriend, money and so on. However, this time I said to myself: Stop, it is time to get out of your comfort zone. Therefore, I did.

I had been unhappy with my job for a while, so finally I decided to quit my job. With a few organisation skills things like contracts, apartment etc. can be managed easily. I am lucky enough to have a boyfriend who supports me. I do not know if I would do it without his strong backing.

I do not know yet, whether my decision was stupid or the best of my life. However, I will keep you updated. Promised.

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Pics: via Pinterest

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